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St. Elisabeth investiert 48 000 Euro in Photovoltaikanlage

CASTROP-RAUXEL Auf dem Dach des Gemeindehauses will die Pfarrgemeinde St. Elisabeth eine Photovoltaikanlage errichten. Über das Vorhaben sprach RN-Redakteurin Julia Grunschel mit Fritz Vierhaus, dem stellvertretenden Vorsitzenden im Kirchenvorstand.

von Von Julia Grunschel

, 12.08.2008
St. Elisabeth investiert 48 000 Euro in Photovoltaikanlage

Heinz Fusten und Fritz Vierhaus (r.) vor dem Gemeindehaus St. Elisabeth

Die Anlage ist mit einer Leistung von ca. 10kWp geplant. Wir erwarten eine jährliche Einspeisung von ca. 8000 kWh ins Stromnetz.  

Die Idee hatten wir schon vor zwei Jahren. Im Januar haben wir die Planungen aufgenommen, Angebote eingeholt, die Finanzierung geklärt und im Juni den Auftrag erteilt. Im September sollen die Module kommen und von der Firma Hiltawsky aus Bochum montiert. Ungefähr eine Woche nach Lieferung sollte die Anlage ihre Arbeit aufnehmen.

: 48 000 Euro.

: Wir haben ungefähr 5000 Euro an Landeszuschüssen bekommen. Bleiben also noch 43 000 Euro, die wir tragen müssen. 28 000 Euro fließen aus den Baurücklagen, die die Gemeinde gebildet hat. Die restlichen 15 000 Euro wollen wir nun über Spenden unserer Gemeindemitglieder hereinbekommen und über Einnahmen, die wir am Wochenende beim Pfarrfest machen.

Nein, das mussten wir uns schon beim Erzbistum Paderborn genehmigen lassen. Baurücklagen bildet eine Gemeinde, um Geld für eventuell auftretende Schäden oder ähnliche Ausgaben zu haben. Bei uns ist zurzeit alles neu und wir haben einen guten Puffer. Die 28 000 Euro, die wir quasi von den Baurücklagen leihen, zahlen wir in den nächsten acht bis zehn Jahren zurück.

Da wir für die nächsten 20 Jahre eine Einspeisevergütung von jährlich ca. 3700 Euro erhalten, können wir die Baurücklagen wieder auffüllen.

: Genau, wir denken mit der Investition vor allem an die Zukunft.

: Ja, die Kirchensteuereinnahmen sinken jährlich. Die Fixkosten steigen aber. Allein die Energiepreise klettern jedes Jahr in die Höhe. Über die Anlage haben wir in ein paar Jahren die Möglichkeit, Geld in die Kasse zu kriegen und für die Gemeinde auszugeben.

: Positiv. Wir gehen ja kein Risiko ein. Außerdem ist das nach Süden gelegene Gemeindehausdach ideal für eine Photovoltaikanlage. Selbst an Dezembertagen scheint die Sonne fast ohne Verschattung auf‘s Dach.

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