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Stadtbücherei steht auf der Sparliste

Grundsteuer B erhöhen

Auf der Zielgeraden in Sachen Stärkungspakt Stadtfinanzen geht es jetzt ans Eingemachte. Und das werden die Bürger deutlich zu spüren bekommen. Etwa bei der Anhebung der Grundsteuer B oder der Schließung der Stadtbibliothek.

CASTROP-RAUXEL

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 29.05.2012
Stadtbücherei steht auf der Sparliste

Die Stadtbücherei steht auf der Sparliste.

Die Streich- oder Sparliste ist am Dienstag an alle Fraktionsbüros geschickt worden. Am Mittwoch soll sie der Presse vorgestellt werden, nachdem Rot-Grün sich Dienstagnachmittag in einer Sondersitzung der Fraktionen und am Samstag bereits mit den Führungsriegen damit beschäftigt hatte. Am Donnerstag, 31. Mai, tagt noch einmal der externe Lenkungskreis.

Dass die Grundsteuer B, der Pflicht-Obolus der Hausbesitzer, erhöht werden soll, geisterte schon seit geraumer Zeit durch die Landschaft. Nach Informationen unserer Zeitung soll diese Steuer zumindest zunächst auf 825 Prozentpunkte erhöht werden – und zwar genau wie in Datteln und Waltrop schon verkündet. Das würde der Stadt, die 2013 von gegenwärtig 500 auf 525 erhöhen wollte, satte Mehreinnahmen bringen (jetzt 9,3 Millionen Euro, bei 825 dann 15,4 Millionen). Eine Schließung der Stadtbibliothek, die seit drei Jahren die komplette dritte Etage im City-Center nutzt, würde eine monatliche Mietersparnis von 3000 Euro bringen – allerdings soll der Mietvertrag noch zwei Jahre laufen.

Dass er selbst in seinem Bereich statt zu sparen aufstocke, wie im Rathaus gemunkelt wird, wies der Bürgermeister als unglaubliches Gerücht zurück. Beisenherz: „Mein Konsolidierungsbeitrag, um auf die eingeforderten zehn Prozent zu kommen, ist vorbildlich.“ Das Sekretariat in seinem Bereich mit sechs Stellen übernehme künftig die Aufgaben der halben Stelle aus dem Gleichstellungsbüro. Nicole Fulgenzi, seine ehemalige persönliche Referentin, sei nach der Rückkehr aus der Elternzeit mit einer halben Stelle in der Wirtschaftsförderung eingesetzt, arbeite allerdings im Beschwerdemanagement auch mit ihrer Nachfolgerin Susanne Garn zusammen.

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