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Stieftochter missbraucht: Angeklagter saß schon in Haft

Prozess um Todesdrama

Im Prozess um das Todes- und Messerdrama von Castrop-Rauxel ist am Donnerstag bekannt geworden, dass der Angeklagte schon früher lange im Gefängnis gesessen hat. In den 90er-Jahren hatte er seine gerade 13-jährige Stieftochter sexuell missbraucht.

CASTROP-RAUXEL

06.11.2014
Stieftochter missbraucht: Angeklagter saß schon in Haft

Der Angeklagte vor dem Dortmunder Schwurgericht.

Sieben Monate ist es inzwischen her, dass der 47-Jährige seine Ehefrau im Ortsteil Deininghausen erstochen und seine Stieftochter lebensgefährlich verletzt hat. Er war sauer, weil er nicht mit zur Schulabschlussfeier der 16-Jährigen durfte. Im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht droht ihm nun eine Verurteilung wegen Mordes und Mordversuchs.

Es wäre allerdings schon das zweite Mal, dass der aus Kasachstan stammende Mann ins Gefängnis muss. In den 1990er-Jahren ist er schon einmal zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Fünf davon hat er abgesessen. Der 47-jährige hatte seine gerade 13-jährige Stieftochter vergewaltigt. Was genau passiert ist, ist allerdings unklar. "Ich möchte darüber nicht sprechen", sagte der Angeklagte den Richtern. 

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