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Tänzer schwebten am Hebewerk

Extraschicht in Henrichenburg

03.06.2007

Genau sieben Kilometer vom Parkbad Süd, dem anderen Castrop-Rauxeler Extraschicht-Spielort entfernt, entführten die mit viel Licht eindrucksvoll in Szene gesetzten Gemäuer des Industriedenkmals schon am Eingang in eine andere Welt. Während eine Bildhauerin dort das Hebewerk als Eisskulptur schuf, hörte man aus der Ferne schon die Seemannslieder des Dattelner Hafenchores. Folgte man den Männerstimmen, gelangte man zur «kulinarischen Insel», die die ausgehungerten Besucher mit Getränken und rustikalen Eintöpfen versorgte. Der interessierte «Schichtgänger» musste sich nun entscheiden: Erst eine Schiffrundfahrt auf der «Henrichenburg», die «Schwebenden Tänzer» über dem alten Hebewerk bewundern oder dem bunten Musikprogramm von «Chris & the poor boys» lauschen? Doch perfekter Organisation war es zu verdanken, dass sich alle Unterhaltungspunkte im Stundentakt wiederholten und somit jeden Besucher erreichten. Neben der abwechslungsreichen Unterhaltung sorgten die «Freunde und Förderer des neuen Schiffshebewerks» und die Tallship-Friends «VonneRuhr.de» für Informationen rund um ihren Veranstaltungsort. Während man auf der «Henrichenburg» über den Kanal schipperte, mit dem alten Schiffshebewerk im Rücken, sah man am Ufer die Ausprägungen der neuen Industrie - in Zeichen für den Strukturwandel der letzten Jahrzehnte, der gelungen ist, ohne die Geschichte zu opfern. Am Samstag zeigte sich das ganz deutlich. Aber schließlich hatte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Extraschicht im Vorfeld auch als «ideale Symbiose zwischen gestern, heute und morgen» bezeichnet. Gerade im Hinblick auf das Jahr 2010, wenn das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas wird, war es absolut beeindruckend, was die Menschen an vielfältigen Angeboten mit Wurzeln in der Industriekultur und unter zeitgenössischen Einflüssen auf die Beine gestellt hatten. Mit so viel Engagement und tollen Ideen kann 2010 kommen - Optimismus ist mehr als angebracht. cwai/dka

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