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Thomasstraße in beide Richtungen befahrbar

Abstimmung im Ausschuss

Lange mussten die Anwohner der Unteren Engelsburgstraße, der Zeppelinstraße und der Oberen Münsterstraße weite Umwege in Kauf nehmen, um nach Hause zu fahren. Bald wird dies ein Ende haben.

CASTROP-RAUXEL

von Von Abi Schlehenkamp

, 14.06.2012
Thomasstraße in beide Richtungen befahrbar

Die Thomasstraße wird nach Abstimmung im Ausschuss für Öffentliche Ordnung, Sport und Kultur bald wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Das Einbahnstraßenschild wird entfernt.

Am Ende zeigte sich Gisela Sehlhorst zufrieden. Sie hat ihr Ziel erreicht: Die Thomasstraße soll künftig durchgängig in beide Richtungen befahrbar sein. Das Einbahnstraßenschild am Abzweig zur Kolpingstraße wird verschwinden. So wurde es mit den Stimmen von Rot-Grün Mittwochabend (13. Juni) im Ausschuss für Öffentliche Ordnung, Sport und Kultur beschlossen.

Vor fast 20 Jahren war die unechte Einbahnstraßenregelung umgesetzt worden. Der Durchgangsverkehr von der Dortmunder Straße Richtung Obere Münsterstraße und über den Bahnübergang Richtung Altstadt wurde so unterbunden. Stattdessen mussten viele Anwohner der Umgebung Umwege auf ihren Heimwegen in Kauf nehmen. 

 Gisela Sehlhorst hatte sich deshalb mit der Bitte um Hilfe an die Verwaltung gewandt. Und die Verkehrsexperten sehen mittlerweile keinen Anlass mehr, an der alten Regel festzuhalten. Besonders, weil sich der Verkehr um mehr als die Hälfte reduziert hat und die Fahrt über den Bahnübergang Richtung Altstadt ohnehin Tabu ist.

 Auf Initiative von Ausschusschef Herbert Hampe (CDU) wurde auch der neuerliche Vorstoß der FDP, die Obere Münsterstraße wieder beidseitig für den Verkehr zu öffnen mitbehandelt. Die Abstimmung erfolgte am Ende separat, wobei sich die Parteien nicht ganz einig waren.  

  • SPD und Grüne: Ja zur Öffnung der Thomasstraße, vor allem wegen der besseren Erreichbarkeit für die Anwohner
  • CDU, FDP und FWI: Gegen die Öffnung der Thomasstraße, besonders zur Vermeidung des Risikos von Stop-and-go-Verkehr
  • Nahezu einstimmig: Ablehnung der Öffnung der Oberen Münsterstraße

 

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