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Ursache für Bakterien im Trinkwasser steht wohl fest

30 Haushalte betroffen

Im Trinkwasser von rund 30 Haushalten im Bereich des Bladenhorster Waldfriedhofs in Castrop-Rauxel hatte die Gelsenwasser AG Ende Oktober Keime festgestellt. Wie die ins Wasser gelangt sind, steht nun offenbar fest. Zudem stehen die Chancen gut, dass die Haushalte wieder ans Wassernetz angeschlossen werden können.

BLADENHORST/RAUXEL

, 12.11.2014

Die Ursache für den so genannten Pfützenkeim (Pseudonomas aeruginosa) ist wohl gefunden: Wie die für Wasserverteilung zuständige Gelsenwasser-Mitarbeiterin Eva Lucia Kröger am Dienstag vor dem Umweltausschuss berichtete, ist beim Anschluss einer Steckverbindung bei der im Sommer neu verlegten Wasserleitung offenbar verunreinigter Sand in das Gleitmittel gelangt. Das habe eine "nicht ausspülbare Verunreinigung" zur Folge gehabt. "Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kriegen Sie eine Baugrube nicht zu einem sterilen Bereich", erklärte sie.

Die jüngsten beiden Proben seien jedoch bereits mikrobiologisch einwandfrei gewesen. Ergebe die am Dienstag gezogene dritte Probe keine positiven Befunde, werde die reguläre Verbindung zu den Hausanschlüssen wieder hergestellt. Anschließend würden Proben in den Haushalten genommen. "Wir sind guter Dinge, in der nächsten Woche nach und nach alle Häuser wieder anschließen zu können", sagte Kröger. "Wir nehmen die Sorgen der Bürger ernst", versicherte sie unter dem Beifall des Gremiums. Auf Nachfrage von Bert Wagener (Grüne) bestätigte Kröger, dass bei Leitungsneuverlegungen das Risiko einer Verunreinigung zunehme. Der für den Rohrleitungsbau zuständige Gelsenwasser-Mitarbeiter Ulrich Sadlowski erklärte, dass man sogar vorsorglich an Kindergarten, Schule und EvK das Wasser untersucht habe.

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