Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Verkehrsbelastung auf Deininghauser Weg und Leveringhauser Straße

LKW-Verkehr

In Ickern ist offenbar mal wieder (oder immer noch) dicke Luft. Darauf macht jetzt die Freie Wähler Initiative aufmerksam. Einmal mehr geht‘s um Autoverkehr.

ICKERN

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 20.08.2010
Verkehrsbelastung auf Deininghauser Weg und Leveringhauser Straße

Deininghauser Weg.

"Viele Bürger haben sich an uns gewandt, um ihrem Ärger Luft zu machen", sagt FWI-Fraktionschef Manfred Postel. Zum einen geht es nach wie vor um das ungelöste Lärmproblem der Anwohner im Eck an Recklinghauser Straße und Deininghauser Weg. Dort ist bekanntlich die von der Stadt ausgehandelte Kompromiss-Lösung mit den Unternehmern zum Rechtsabbieger-Gebot auf den Deininghauser Weg juristisch zu Fall gebracht worden.

Die FWI prüft derzeit, ob es nicht möglich ist, eine provisorische Anbindung der Klöcknerstraße an den Deininghauser Weg vor dem Bau der offiziellen Verbindungsstraße vorzunehmen. Postel: "Es fehlen dafür nur wenige Meter, die noch nicht befestigt sind, und für die LKW braucht es ja nicht unbedingt eine Asphaltstrecke." Wie die FWI von Anwohnern erfahren hat, donnerten die LKW der Firmen in immer höherem Maß an den Wohnhäusern vorbei zur Recklinghauser Straße, der Weg über den Bahnübergang am Deininghauser Weg hingegen werde kaum noch genutzt. Postel: "Derzeit parken die Anwohner als Präventivmaßnahmen ihre Autos direkt vor der Tür, was den Verkehr stark behindert."

Mit der Problemlage hat sich die FWI jetzt an den städtischen Wirtschaftsförderer Hans-Werner Diehl gewandt, damit er möglicherweise Einfluss auf die Firmenleitungen nimmt. Das gilt insbesondere auch für den Brummi-Verkehr zum Gewerbezentrum Ickern 1/2 am Rapensweg. Dort sollte nach Auffassung der FWI die Anfahrtsbeschreibung dringend geändert werden. Sie führe nämlich umständlich durch Mengede und Ickern-End und damit durch viele Wohngebiete. Die Anfahrt aus allen Richtungen über die Anschlussstelle Waltrop der A 2, die Mengeder Straße und die Viktorstraße (L 645) sei wesentlich schneller, kürzer und führe durch kein Wohngebiet. Abhilfe könnte etwa eine Beschilderung an der Ausfahrt des Gewerbegebietes mit Hinweis auf die Autobahnen bringen, macht sich die FWI eine Anregung der Anlieger zu eigen. Postel: "Mittlerweile ist der LKW-Verkehr in den Nachtstunden erheblich egstiegen und an Tempo 30 wegen der erheblichen straßenschäden in Ickern hält sich keiner."

Lesen Sie jetzt