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WLT verspricht Hochspannung auf der Bühne mit neuem Krimi

Theaterpremiere

Mit der Bühnenadaption des Krimis „Sieben minus eins“ hat das Westfälische Landestheater einen schwedischen Thriller im Programm. Premiere ist im Oktober.

Castrop-Rauxel

08.09.2018
WLT verspricht Hochspannung auf der Bühne mit neuem Krimi

Das WLT-Ensemble von „Sieben minus eins“ auf der Bühne. © Volker Beushausen

Die psychologischen Thriller von Arne Dahl sind weltbekannt. 2016 erschien der erste Band um das Ermittlerpaar Sam Berger und Molly Blom – „Sieben minus eins“. Diesen Stoff, von der Presse als bester schwedischer Krimi gelobt, bringt das Westfälische Landestheater nun auf die Bühne.

Einzelfall oder Serientäter?

Der Inhalt: Nachdem sie schon dachten, dass der Einsatz vergeblich war, entdecken sie den Keller. Eine Luke führt in die Finsternis. Keine Selbstschussanlage, keine Treppe, Staub, Stille. Sam Berger steigt vorsichtig hinab. Unten empfangen ihn enge Wände, niedrige, nur angelehnte Türen, immer mehr Gänge, die sich verzweigen in alle möglichen Richtungen, ein feuchtkaltes Labyrinth. Sie finden nichts, kein Blut, keine Exkremente, keine Leiche. Das Mädchen, das sie suchen, wurde vor ihrem Einsatz weggebracht.

Jemand weiß Bescheid. Während alle in seiner Umgebung davon ausgehen, dass die Entführung des Mädchens ein Einzelfall ist, glaubt Berger, dass es sich um einen Serientäter handelt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten ermittelt er in diese Richtung. Die Spuren und Hinweise werfen ihn in seine eigene Vergangenheit zurück.

Aushängeschilder der skandinavischen Krimiliteratur

Der Täter kennt alle seine Schritte, lockt ihn immer näher zu sich, sein Ziel ist Rache. Berger weiß, dass er, will er die verschwundenen Mädchen finden, in die Falle gehen muss.

Der Autor Arne Dahl, eigentlich Jan Lennart Arnald, lebt in Stockholm und arbeitet als Literaturwissenschaftler für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Darüber hinaus ist er Herausgeber zweier Zeitschriften und Kritiker.

Seinen literarischen Durchbruch feierte er 1998 mit dem Beginn einer Krimiserie um die Sonderermittlungsgruppe A bei der schwedischen Polizei. Die zunächst auf zehn Krimis geplante Reihe machte ihn zu einem der Aushängeschilder der skandinavischen Krimiliteratur.

Premiere läuft in Witten

„Sieben minus eins“, erschienen 2016, ist der erste Band einer neuen Serie, der die Leserschaft mit dem Ermittlerpaar Sam Berger und Molly Blom bekannt macht. Die Schauspieler Maximilian von Ulardt und Franziska Ferrari schlüpfen in die Rolle des Ermittlerduos. Die Proben für den Krimi haben am Westfälischen Landestheater bereits begonnen. Schon im Oktober sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer die spannende Handlung von „Sieben minus eins“ in der Stadthalle.

Sam Berger und Molly Blom geraten bei der Suche nach einem verschwundenen Mädchen in Gefahr. Sie müssen feststellen, dass sie einem Serientäter auf der Spur sind – und, dass sie beide etwas mit dem Täter verbindet, das sie tief in ihre eigene Vergangenheit zurückführt.

Lothar Maninger, der schon bei „Passagier 23“ am WLT Regie führt, inszeniert den Roman von Arne Dahl. Die Ausstattung der Bühne und Kostüme übernimmt Marc Mahn, den das WLT-Publikum bereits aus verschiedensten Produktionen kennt. Eine Besonderheit gibt es: Die Premiere findet am Samstag, 13. Oktober, im Wittener Saalbau statt, im Rahmen von „Mord am Hellweg“. Einen Tag später, am Sonntag, 14. Oktober, spielt das Ensemble um 18 Uhr dann für das Castroper Publikum in der Stadthalle.

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