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Warum das Star-Wars-Imperium doch irgendwie zu einem LWL-Museum passt

Schiffshebewerk

Wo sonst nur Schiffe der Vergangenheit ausgestellt werden, blickte man an diesem Wochenende auch in die Zukunft. Wir haben uns beim Star-Wars-Fan-Treff am Hebewerk umgesehen.

von Marie Vandenhirtz

Henrichenburg

, 28.10.2018
Warum das Star-Wars-Imperium doch irgendwie zu einem LWL-Museum passt

Bei den Krayt Riders, einem Fan-Zusammenschluss aus Dortmund, gibt es auch Cosplayer. Sie verkleiden sich als ihre Helden, hier als Trooper. © Marie Vandenhirtz

Jedis und Trooper tummelten sich Sonntag im Museum des Schiffshebewerks Henrichenburg. Die Maschinenhalle des Gebäudes füllte sich zum vierten Mal mit Fans der Saga. Organisiert war es von sieben Mitgliedern der Krayt Riders, einer Gruppe von absolut vernarrten Science-Fiction-Fans. Sie stellten verschiedene Raumschiffe aus.

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Marco Machate, Leiter des Zusammenschlusses, war zufrieden mit dem Tag: „Es läuft“, sagte er. „Wie jedes Jahr kommen Menschen aus ganz Deutschland zu unserem Fan-Treffen. Beim ersten Mal zum Beispiel waren es ungefähr 5000.“ Wer ein Kostüm trug, durfte kostenlos rein. Der Rest zahlte den normalen Eintritt.

Sehr alte Schiffe, aktuelle Schiffe - und die Schiffe der Zukunft

Die Verbindung zwischen Star Wars und dem Museum herzustellen, sei gar nicht so schwer gewesen, meint Machate. „Draußen haben wir sehr alte Schiffe und einige aktuelle. Hier drinnen sehen wir die Schiffe der Zukunft: Raumschiffe.“

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Star-Wars-Fan-Treffen im Schiffshebewerk

Bei einem weiteren Fantreffen der Star-Wars-Gemeinde im Schiffshebewerk kamen am Sonntag wieder viele Freunde des Science-Fiction-Universums nach Henrichenburg. Die kostümierten hatten dazu freien Eintritt.
28.10.2018
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Viele Kinder kamen mit ihren Eltern ins Hebewerk und spielten mit den Lichtschwertern. © Marie Vandenhirtz
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
An einem Schießstand konnten die Kinder ihre Treffsicherheit testen.
© Marie Vandenhirtz
© Marie Vandenhirtz
Die Kulisse des Hebewerks ist schon beeindruckend und spannend für so manchen Gast. Wenn dann noch die Star-Wars-Utensilien dazu kommen...© Marie Vandenhirtz
Viele Gäste, Freunde des ausrichtenden Clubs aber auch andere Star-Wars-Begeisterte, kamen verkleidet und hatten so freien Eintritt zum Gelände und zum Museum.© Marie Vandenhirtz
© Marie Vandenhirtz
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© Marie Vandenhirtz
Selbst die jüngsten Gäste fanden das, was sie sahen, spannend.
© Marie Vandenhirtz
© Marie Vandenhirtz
Eine ganze Familie, verkleidet und in den Rollen ihrer Helden unterwegs.© Marie Vandenhirtz
Dazu gab es eine Ausstellung, in der verschiedene Raumschiffe aus der Star-Wars-Welt als Modelle zu sehen waren.© Marie Vandenhirtz
© Marie Vandenhirtz
© Marie Vandenhirtz
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Darth Vader war auch unter den Gästen im LWL-Museum Schiffshebewerk.© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel
Star Wars Treffen im Schiffshebewerk© Volker Engel

Museumsdirektor Dr. Arnulf Siebeneicker habe auf die Idee zunächst skeptisch reagiert. „Anfangs hatte ich das unterschätzt. Ich dachte, Star Wars wäre nur etwas für meine Generation“, sagte er. „Dass sich am Ende doch so viele Kinder für die Veranstaltung begeistern, habe ich nicht erwartet.“

Zum ersten Mal unterstützten die Gruppen Außenposten 47 und USS Assindia die Veranstaltung. Mit einem Fußballtor von Captain Kirk und einem Schießstand mit Nerf-Pistolen lockte ihr Aktionsstand besonders Jungen. So wie Lukas und Luca (beide 10 Jahre alt) aus Bochum – große Star-Wars-Fans, die von dem Schießstand kaum wegzukriegen waren.

Große Freude über die vielen Lichtschwerter

Am meisten freuten sich die zwei über die vielen Lichtschwerter. Denn neben der Raumschiff-Ausstellung, Spielen wie „Füttere den Jabba“ oder „Zerstöre den Todesstern“ und einem Stand für Fanartikel aller Art, war vor allem eines Dreh- und Angelpunkt: die Lichtschwertschule. In einem Workshop zeigten Fachleute Kindern dort den sicheren Umgang mit Lichtschwertern und einige Tricks der Jedi Ritter. Die „Outer Rim Charity Base“ stellte dafür Lichtschwerter zur Verfügung. Am Ende durfte jeder seine Fähigkeiten im Kampf gegen einen bösen Cis Lord unter Beweis stellen.

Die Krayt-Riders, ein Fanzusammenschluss aus Dortmund, treffen sich einmal im Monat, um Neuigkeiten auszutauschen und Veranstaltungen wie das Fan-Treffen im Schiffsheberwerk zu planen. Außerdem veranstaltet die Gruppe seit 2011 jährlich eine Ausstellung zu Tieren aus dem Star-Wars-Universum im Zoo Dortmund.
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