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Was ist Stand der Dinge beim Gartencenter Dehner?

FWI will Klartext

Jetzt will es die Freie Wähler Initiative (FWI) wissen: Was passiert im und mit dem ehemaligen Gartencenter Dehner? Wieweit sind die Pläne für die über 20.000 Quadratmeter großen Immobilie an der Siemensstraße, gediehen? Dazu hat die FWI einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung Castrop-Rauxel gestellt.

CASTROP-RAUXEL

, 10.09.2017
Was ist Stand der Dinge beim Gartencenter Dehner?

Auch überdachte Freifläche gehört zum riesigen Gelände des ehemaligen Gartencenters Dehner. Für Mirsad Freiberg ein ideales Gelände, um einen Wochenmarkt abzuhalten.

Die FWI hat einen umfangreichen Fragen-Katalog erarbeitet. Zudem wurde Nils Bettinger (FDP), Chef des Ausschusses für Wirtschaftsentwicklung, gebeten, Dr. Mirsad Freiberg, Chef von Immo-West und neuer Besitzer der Immobilie, und / oder seine Architekten zur nächsten Sitzung des Fachgremiums am Dienstag, 19. September, um 18 Uhr ins Rathaus einzuladen.

„Freiberg kommt an dem Termin“, sagt Bettinger auf Anfrage unserer Redaktion, er selbst rechne mit einer spannenden Sitzung. Auf unsere Anfragen zum Sachstand Anfang der vergangenen Woche gab es bislang keine Rückmeldung. Freiberg hat an der Siemensstraße viel vor. Die Rede war von einer Investition im zweistelligen Millionenbereich. Mit einer Gastro-Meile als Herzstück, mit Fitness-Center, Waschstraße und Co. 

Was passiert 2017?

Im Mai dieses Jahres hatte Freiberg davon gesprochen, auf einem guten Weg zu sein, von Vorverträgen und davon, dass das Fitness-Studio und die Waschstraße als Komponenten feststünden. Und möglichst noch in diesem Jahr etwas passieren solle.

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Die FWI will in ihrem Fragen-Katalog u.a. wissen, ob die Stadtverwaltung den Plänen des Investors einen Strich durch die Rechnung gemacht habe und wie mit seiner Anfrage auch im Zusammenhang mit dem Einzelhandelskonzept umgegangen worden sei. Oder ob die Stadt womöglich andere Pläne hat, sagt FWI-Fraktionschef Manfred Postel.

„Anträge liegen uns bis jetzt nicht vor“, sagt der Technische Beigeordnete der Stadt, Heiko Dobrindt, auf Anfrage unserer Redaktion. Es habe ein Gespräch gegeben, in dem Freiberg seine Ideen vorgestellt habe.

Dicke Fragezeichen

„Ins Planungsrecht für das Gebiet passt das alles rein, was er vorhat“, so Dobrindt. Es gebe nichts, was dem entgegenstünde. Aber in konkrete Unterlagen oder Anträge sei das eben nicht geflossen.

Unsere Redaktion hat auch bei der Dico Autopfleger GmbH aus Troisdorf nach dem Sachstand bei der angekündigten Ansiedlung der Waschstraße nachgefragt. Eine Antwort blieb bislang aus.

Es gibt also weiterhin dicke Fragezeichen hinter den Plänen, das riesige Dehner-Gelände zu reaktivieren.

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