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Wie erfolgreich wird das Madhouse Open Air?

Metalcore-Festival im Parkbad Süd

Mit dem Madhouse Open Air kommt ein Metalcore-Musikfestival ins Parkbad Süd. Eskimo Callboy sind nicht dabei, dafür feiert die heimische Band A Thousand Suns ihr erstes Album. Ein Überblick über das Konzert-Programm.

Castrop

, 25.05.2018
Wie erfolgreich wird das Madhouse Open Air?

Zu A Thousand Suns zählen (v.l.) Konzertveranstalter Rene Brauer, Deniz Kilic-Leder, Daniel Martin, Lukas van Eik, Dominik Brunki und Marius Mücke. © Christian Püls

Im Schwimmbecken im Parkbad Süd wurde einst im Mai die Wassertemperatur geprüft. Am Samstag, 26. Mai, dürfte indes eine Dezibel-Messung eher Ergebnisse bringen, denn das Wasser ist seit 1992 verschwunden. Dafür stehen am Samstag elf Bands vor dem blauen Kachelhintergrund.

In Annisokay, einer Post-Hardcore-Band aus Halle an der Saale, haben die Veranstalter einen wohl würdigen Headliner gefunden. Harte Gitarrenriffs, geschriene Text-Passagen von Dave Grunewald (Shouter), im Wechsel zum cleanen Gesang von Gitarrist Christoph Wieczorek. Musikalischer Kontrast gehört halt zum Metalcore. Annisokay haben sowohl bereits als Vorband von Eskimo Callboy, Castrop-Rauxels Exportschlager in Sachen Metalcore, gespielt, als auch mehrere Platten veröffentlicht.

Letzteres gilt auch für A Traitor Like Judas, eine Braunschweiger Combo, die nur einen Shouter aufbietet, und die Schweizer Formation Mindcollision. Beide sind vor Annisokay im Parkbad Süd zu sehen.

Ab 18 Uhr ist Veranstalter Rene Brauer gleich doppelt im Einsatz. Er ist Shouter der Castrop-Rauxeler Metalcore-Band A Thousand Suns, die auf der Bühne ihr Debütalbum Memories vorstellt. „Wir gehen stark in Richtung Nintendocore“, erklärte Gitarrist Dominik Brunki, „das Album bringt also mit viel Retro-Game-Atmosphäre mit.“ Und Marius Mücke, ebenfalls Gitarrist, ergänzt: „Viele Texte widmen sich augenzwinkernd alten Spielen wie Pokemon oder Starfox.“ Aber das Album hat auch ernste Nummern, wie Braindead Society oder den Song Forsaken, dessen Video am Schloss Bladenhorst entstand. „Wir werden nahezu das komplette Album live spielen“, so Schlagzeuger Daniel Martin, „wir sind gespannt, wie es bei den Leuten ankommt.“

Für das Konzert liegt laut Veranstalter eine von vier Ausnahmegenehmigungen pro Jahr für das Parkbad Süd vor. „Außerdem haben wir ein gutes Tonsystem, damit können wir die Ausbreitung des Schalls begrenzen“, sagt Rene Brauer. Als Veranstaltungstechniker habe er schon einige kleinere Sachen gemacht. „Ein eigenes Open Air war immer mein Traum“, so Brauer. Gemeinsam mit Mathias Sittek, Veranstaltungsleiter der Event Forum Betriebsgesellschaft, habe er überlegt. Er rechnet mit 500 bis 600 Gästen.

Das Madhouse Open Air beginnt um 13 Uhr mit der Band Colors of Neverland, gefolgt von Instant First Try (13.40 Uhr), Beyond The Avalanche (14.25 Uhr), Signs of Humanity (15.10 Uhr), Vertikal (15.55 Uhr), Never Back Down (16.40 Uhr) und Our Mirage (17.25 Uhr), A thousand suns (18 Uhr), Annisokay (21.10 Uhr), A traitor like Jesus (20.05 Uhr), Mindcollision (19.15 Uhr). Um 22.30 Uhr soll dann Schluss sein im Parkbad Süd. Karten gibt es nur noch für 25 Euro an der Tageskasse im Parkbad Süd. Einige der Bands haben wir schon in unserer Serie CAS-Sounds im Proberaum besucht.
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