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Wenig Personal zur Pflege des Stadtgrüns

Öffentliche Bepflanzung

Wild wuchert das Grün am Straßenrand. Die regenreichen Tage haben das Wachstum noch beschleunigt. Manch ein Bürger ist über den meterhohen Bewuchs empört. Doch die Stadt sei als Adressat für diesen Ärger nicht immer die richtige Stelle, erklärt Klaus Breuer, Leiter des Bereichs Stadtgrün.

CASTROP-RAUXEL

von Von Gabi Regener

, 22.06.2012
Wenig Personal zur Pflege des Stadtgrüns

Das Grün am Straßenrand wuchert überall. In Castrop-Rauxel freut sich der Bereich Stadtgrün über Bürgerhinweise.

Für Kreisstraßen wie beispielsweise die Wartburgstraße sei der Kreis Recklinghausen zuständig, für Landesstraßen wie die B 235 das Landesstraßenamt. "Im Gegensatz zu diesen Behörden, die nur ein bis drei Mal pro Jahr das Grün stutzen, sind wir entschieden häufiger im Einsatz", betont Breuer. Man arbeite nach Bedarf. Und da habe die Sicherheit höchste Priorität. Vorrangig an Kreuzungen und Spielplätzen.  Dass es dennoch schwer ist, mit dem Sprießen des Grüns Schritt zu halten, gibt er unumwunden zu. Ihm stehen genau 37,5 Stellen zur Verfügung, davon fünf halbe Stellen für Saisonkräfte. Und wenn man Ausfälle für Krankheit, Urlaub oder Fortbildung abziehe, blieben an einem Arbeitstag 20 bis 25 Leute für das gesamte Stadtgebiet.

 "Ein großer Vorteil ist bei uns aber das Quartiersystem", beschreibt Breuer die interne Organisation. Das heißt, dass das Stadtgebiet aufgeteilt ist, für die einzelnen Quartiere jeweils Mitarbeiter verantwortlich zeichnen. Und die passten in ihrem Zuständigkeitsbereich gut auf.  Ebenso freut sich Breuer über aufmerksame und engagierte Mitbürger. Wie zum Beispiel in der Amtsstraße. Von dort erreichte ihn kürzlich die Anfrage, ob man eine Baumscheibe zusätzlich bepflanzen und pflegen dürfe.  "Aber gern", so die Antwort. Das würde unkompliziert geregelt. "Wir sind für viele Ideen offen", erklärt Klaus Breuer. Gerade bei dem knappen Stellenschlüssel trage das Engagement der Anwohner dazu bei, das Stadtgrün in Schuss zu halten. 

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