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Chinas Präsident warnt vor «Politisierung»

Peking (dpa) Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao hat vor einer «Politisierung» der Olympischen Spiele in Peking gewarnt. Das helfe nach seiner Ansicht auch nicht bei der Lösung der strittigen Themen, sagte der Präsident in seinem ersten Gruppeninterview mit ausländischen Korrespondenten.

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Auf dem Weg zur Pressekonferenz: Chinas Präsident Hu Jintao.

Steht vor schwierigen Olympischen Spielen: IOC-Chef Jacques Rogge (Archiv).

Hier geht es nicht weiter: Eingang zu den Kasernen der Paramilitärs auf dem Olympia-Gelände in Peking.

Eines der wenigen Bilder, die von den Unruhen in Tibet gezeigt wurden: Aufnahme des chinesischen Fernsehens vom 15. März 2008.

Chinesen surfen in einem Internetcafe nahe der Pekinger Universität (Archiv).

Tibetanische Mönche demonstrieren in Kathmandu (Archivbild).

Journalisten arbeiten im Pressezentrum in Peking.

Sicherheitstraining für die Olympischen Spiele (Archiv).

Die rote Fahne des kommunistischen China neben der mit den olympischen Ringen.

Eine Politisierung der Spiele widerspreche den Wünschen der Welt für Olympia und «wird am Ende die olympische Bewegung untergraben»., sagte Hu Jintao am Freitag in Peking.

Die Sommerspiele in Peking böten sowohl eine Arena für herausragende Athleten als auch eine Plattform für den Austausch der Menschen aus aller Welt, um das Verständnis zu verbessern. «Es ist unausweichlich, dass Menschen aus verschiedenen Ländern und Regionen nicht in jedem Punkt übereinstimmen.» Bei solchen Differenzen könne es aber nur durch Gespräche auf gleicher Augenhöhe eine Annäherung geben, sagte der Präsident.

In dem sorgfältig vorbereiteten Gruppeninterview ging Hu Jintao nicht auf die Menschenrechtsproblematik, die Tibetfrage oder die Internetzensur ein. Die ausländischen Journalisten, die eine Frage stellen durften, haben ihn allerdings auch nicht danach gefragt.

Die meisten der zwei Dutzend Teilnehmer hatten vorher ihre Fragen beim Außenministerium einreichen müssen. Außenamtssprecher Liu Jianchao gab den Korrespondenten, die nach Menschenrechten und Tibet fragen wollten, nicht die Gelegenheit, ihre Frage zu stellen.

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