Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Chinesischer Handybauer ZTE protestiert gegen US-Sanktionen

Peking. Der chinesische Netzwerk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter ZTE hat gegen die Entscheidung der US-Regierung protestiert, das Unternehmen für sieben Jahre vom Zugang zu amerikanischer Technologie auszuschließen. 

Chinesischer Handybauer ZTE protestiert gegen US-Sanktionen

ZTE hat diverse US-Zulieferer, besonders schmerzhaft dürfte der Verlust der Chips von Qualcomm sein, die in den weitaus meisten Android-Smartphones stecken. Foto: Uncredited

Die Strafe sei „unfair“, hieß es in einer Mitteilung von ZTE. Sie „bedroht nicht nur die Existenz von ZTE, sondern schadet auch den Interessen der Geschäftspartner von ZTE, einschließlich einer großen Anzahl von US-Firmen“.

Das Unternehmen wolle mit allen Mitteln nach einer Lösung suchen, um die Rechte des Unternehmens, seiner Arbeiter und Kunden zu schützen.

Die Strafe für ZTE geht auf Lieferungen von Telekom-Ausrüstung an Iran und Nordkorea zurück, zu denen das Unternehmen vor einem Jahr eigentlich eine Einigung mit den US-Behörden erreicht hatte.

Das US-Handelsministerium machte Anfang der Woche allerdings geltend, dass ZTE bei den damaligen Verhandlungen und danach falsche Angaben gemacht habe. Deswegen wurden die auf Bewährung ausgesetzten Sanktionen nun in Kraft gesetzt. 

ZTE hat diverse US-Zulieferer, besonders schmerzhaft dürfte der Verlust der Chips von Qualcomm sein, die in den weitaus meisten Android-Smartphones stecken.

Der Fall befeuert den aktuellen Handelsstreit zwischen Washington und Peking. US-Präsident Donald Trump droht mit Strafzöllen gegen Importe aus China. Die Chinesen behielten sich im Gegenzug vor, die Einfuhr amerikanischer Waren von Agrarprodukten bis hin zu Flugzeugen zu erschweren.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaft

Chinas Telekomausrüster ZTE darf US-Geschäft fortsetzen

Washington/Peking. Der von Sanktionen betroffene chinesische Telekom-Ausrüster ZTE kann seine Geschäfte in den USA gegen Auflagen und Zahlung einer Milliardenstrafe wieder aufnehmen.mehr...

Wirtschaft

Tempomat-Problem: Fiat Chrysler ruft Millionen Autos zurück

Auburn Hills. Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund sind mögliche Probleme mit dem Tempomat, wie das Unternehmen in Auburn Hills mitteilte. Es ist eine der größten Rückruf-Aktionen, die in den USA bislang veranlasst wurden.mehr...

Wirtschaft

Patentstreit: Samsung soll Apple 539 Millionen Dollar zahlen

San José. Im Dauer-Patentstreit von Apple und Samsung in den USA haben Geschworene dem iPhone-Konzern noch einmal 539 Millionen Dollar zugesprochen. Es ist ein Rückzugsgefecht in einem Konflikt, der im Rest der Welt bereits beendet wurde.mehr...

Wirtschaft

Bericht: Uber steigert Umsatz um 70 Prozent

New York. Uber hat nach jahrelangen tiefroten Zahlen einen Quartalsgewinn abgeliefert - aber nur durch den Verkauf des Geschäfts in Russland und Südostasien an Rivalen. Unterdessen gibt es Konsequenzen aus dem Todescrash eines Uber-Roboterwagens in Arizona.mehr...

Wirtschaft

Trump lässt Zölle auf Autos prüfen

Washington/Berlin. „Wir werden Mercedes-Benz mit Zöllen belegen, wir werden BMW mit Zöllen belegen“, drohte US-Präsident Trump im März. Nun lässt er seinen Worten erste Taten folgen. Einfuhrzölle von bis zu 25 Prozent auf Importautos würden die deutsche Wirtschaft schwer treffen.mehr...

Wirtschaft

Macron richtet Appell an Zuckerberg und Konzernchefs

Paris. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Chefs internationaler Hightech-Unternehmen Engagement für das Allgemeinwohl eingefordert.mehr...