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Christoph Harting gewinnt Bruder-Duell beim SoleCup

Schönebeck. Das erste Duell der Brüder und Diskus-Olympiasieger im EM-Jahr entscheidet der jüngere Christoph klar gegen Robert Harting. Im Speerwerfen siegt beim SoleCup in Schönebeck Vetter vor Röhler. Christina Schwanitz kommt im Kugelstoßen immer besser in EM-Form.

Christoph Harting gewinnt Bruder-Duell beim SoleCup

Traten in Schönebeck gegeneinander an: Christoph (l) und Robert Harting. Foto: Ralf Hirschberger

Rio-Olympiasieger Christoph Harting hat den 13. Schönebecker SoleCup und auch das Bruder-Duell gegen Robert Harting souverän gewonnen.

Im sechsten und letzten Versuch schleuderte der Berliner den Diskus auf 67,59 Meter und knackte somit auch locker die Norm von 64,00 Metern für die EM im August in seiner Heimatstadt. Er verwies den Magdeburger Martin Wierig (66,98 Meter) auf Rang zwei.

Mit persönlicher Bestweite von 65,98 Meter schob sich Martin Wrobel vom SC Magdeburg im Finaldurchgang noch deutlich an Robert Harting vorbei auf Rang drei. Der Olympiasieger von London 2012 leistete sich bei seinem Saisoneinstieg vier Fehlversuche und schaffte im dritten Versuch 63,67 Meter. „Man sucht sich überall Inspirationen, das ist bei allen Werfern gleich. Der Mann hat Erfahrung ohne Ende, da kann man immer ein bisschen etwas gewinnen“, sagte Christoph Harting auf die Frage, ob er sich etwas von Bruder Robert abschauen könne.

Im Speerwerfen verwies Weltmeister Johannes Vetter den noch beim Diamond-League-Auftakt in Doha/Katar siegreichen Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena auf Rang zwei. Vetter warf bei leichtem Rückenwind und kühlen Temperaturen um 14 Grad Celsius 86,96 Meter, was zugleich ein Meetingrekord war. Die alte Bestmarke hatte 2010 Mathias de Zordo aufgestellt (84,38). Rio-Olympiasieger Röhler schaffte im letzten Durchgang mit 85,88 Metern seine beste Tagesweite. In Doha hatten beide Weltklasseathleten noch deutlich über die 90er Marke gelegen. Dritter wurde der Potsdamer Bernhard Seifert mit 80,43 Metern.

Im Kugelstoßen zeigte die ehemalige Weltmeisterin Christina Schwanitz beim Start in den EM-Sommer schon eine gewisse Konstanz. Nach 15-monatiger Baby-Pause kam die 32-Jährige vom LV Erzgebirge gleich im ersten Versuch auf die Tagesbestweite von 19,13 Metern, nachdem sie sich am vergangenen Wochenende bei einem Testwettkampf in Halle/Saale mit 19,39 Metern gleich an die Spitze der europäischen Bestenliste gesetzt hatte. Platz zwei ging an die Hallenserin Sara Gambetta (18,08) vor der Niederländerin Melissa Boekelmann (17,31).

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