Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Cluburlaub: Viele neue Anlagen in den Katalogen

Hannover/Oberursel (dpa/tmn) Die Stimmung in der Reisebranche war schon mal besser. Fluggesellschaften streichen aus Kostengründen Strecken, Veranstalter nehmen zu teure Hotels aus dem Katalog. Beim Cluburlaub sieht das allerdings anders aus.

/
Einfach nur entspannen - Wellness-Angebote spielen beim Cluburlaub eine immer größere Rolle. (Bild: Club Med/dpa/tmn)

Ganz viel Blau inklusive: Im neuen Club Med auf Mauritius blicken die Gäste nicht nur auf den Pool, sondern auch aufs Meer. (Bild: Club Med/dpa/tmn)

Wellness für die Seele - im Robinson Club auf Mallorca entspannen Urlauber im «Body & Mind»-Raum. (Bild: Robinson Club/dpa/tmn)

Für die Wintersaison 2008/09 planen die Clubreise-Spezialisten fast durch die Bank neue Anlagen, zum Teil in ganz neuen Zielregionen. Für Cluburlauber wird die Auswahl nochmal größer und das Angebot breiter - nicht zuletzt für Wellness-Fans.

Cluburlaub habe schon in den vergangenen Jahren deutlich an Fans gewonnen, sagt Prof. Martin Lohmann, Tourismusforscher aus Kiel. Das funktioniere so gut, weil Cluburlaub den veränderten Erwartungen an die «schönste Zeit des Jahres» entgegenkommt. Nur noch faul in der Sonne zu liegen ist out: «Seit Jahren versuchen viele immer mehr in einen Urlaub zu packen.» Erholung und Genussreise, Gesundheits- und Aktivurlaub sind zugleich gefragt. Wegen des breiten Spektrums hat Cluburlaub aber noch einen weiteren Vorteil: «Wenn der eine Trubel will und der andere abspannen, ist das im Club kein Problem.»

Marktführer beim Cluburlaub in Deutschland ist die TUI-Marke Robinson, und Geschäftsführer Sören Hartmann hat nicht vor, sich diese Position streitig machen zu lassen: «Wir haben einen klaren Expansionsplan. In fünf Jahren wollen wir 29 Clubanlagen haben.» Im aktuellen Winterkatalog sind es 15, insgesamt gibt es 23. Etliche neue Ziele stehen schon fest: Im Mai 2009 öffnet in der Türkei der «Robinson Club Sarigerme», Rhodos soll 2010 einen Club bekommen, Kuba spätestens 2011. Bereits im Mai 2009 wird es den ersten Robinson-Club auf den Malediven geben, eine Fünf-Sterne-Anlage mit Bungalows am Strand. Weitere Fernstreckenziele könnten folgen. Neu im Portfolio sind bei dem Veranstalter außerdem eine Anlage in Agadir im Süden Marokkos und der «Robinson Club Quinta da Ria» an der Algarve.

Auch Aldiana in Oberursel, Robinsons wichtigster Konkurrent auf dem deutschen Markt, setzt auf Expansion: Im Winter 2008/09 öffnet ein neuer Club am Roten Meer in Ägypten, für April 2009 ist der erste Aldiana-Club in Deutschland angekündigt. Im Oktober darauf soll ein weiterer im österreichischen Salzkammergut dazukommen, 2010 einer auf Gran Canaria. «Wir haben derzeit 11 Anlagen und gehen von 18 bis 20 in der näheren Zukunft aus», sagt Geschäftsführer Volker Schwartz.

Der Bedarf an weiteren Clubs sei da: «Die Menschen werden künftig nicht mehr Zeit haben, sondern weniger», argumentiert Schwartz. Und das heißt: Urlaub mit breitem Spektrum an Aktivitäten, aber auch an Betreuung werde noch gefragter. Erstmals im Winter 2008/09 bietet Aldiana daher neben der traditionellen Betreuung für Kleinkinder auch eine für Babys von «0 bis 24 Monaten» an, allerdings nicht überall.

Club Med, der Pionier des Cluburlaubs, hat in der Wintersaison 80 Anlagen im Katalog und das weltweit breiteste Spektrum an Zielen. «Ausgebaut wurde das Angebot an Wellness-Möglichkeiten», sagt Carolin Bodens, Marketingchefin bei Club Med Deutschland. Gefragt seien Möglichkeiten zur aktiven Entspannung - gerne mit Meerblick: «In Punta Cana in der Dominikanischen Republik kann man von den Massage-Räumen auf das offene Meer schauen und den Wind spüren.»

Die ebenfalls zur TUI gehörende österreichische Clubmarke Magic Life hat derzeit 15 Anlagen, und auch hier stehen die Zeichen auf Expansion: Etwa 3 bis 5 neue Clubs in den kommenden rund fünf Jahren hält Dieter Zümpel, Geschäftsführer in Wien, für realistisch. Neue Ziele seien vor allem im westlichen Mittelmeer zu erwarten - «aus der Fernreise halten wir uns vorerst raus.»

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Reisen

Spektakuläre Landschaften auf der Bundesgartenschau 2007

Gera/Ronneburg (dpa/gms) - «Spektakulär» ist für die diesjährige Bundesgartenschau nicht übertrieben. Um sich der Faszination Natur hinzugeben, sollten sich Besucher deshalb zwei Tage Zeit nehmen.mehr...

Leben : Reisen

Blumenschau im niederländischen Keukenhof eröffnet im März

Köln (dpa/tmn) Für Gartenliebhaber öffnet der Keukenhof in den Niederlanden am 20. März wieder die Tore zu seiner alljährlichen Blumenschau. Das teilt das Niederländische Büro für Tourismus in Köln mit.mehr...

Leben : Reisen

Blumenalleen und Irrgärten auf Jersey besichtigen

St. Helier (dpa/tmn) Auf der englischen Kanalinsel Jersey öffnen von April bis August wieder viele Privatgärten ihre Tore für Besucher. Jeweils sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr stehen sie zu einem Spaziergang ein, teilt das Tourismusbüro der Insel in St. Helier mit.mehr...

Leben : Reisen

Belgischer Blumenteppich erstmals in Prag

Frankfurt/Main (dpa/tmn) Ein farbenprächtiges Spektakel bietet sich Pragbesuchern am ersten Septemberwochenende: Ein Teppich aus Hunderttausenden Begonienblüten wird von 3. bis 5. September den Altstädter Ring bedecken.mehr...

Leben : Reisen

Blumenschau im Keukenhof: Liebesgrüße aus Russland

Köln (dpa/tmn) Unter dem Motto «From Russia with Love» steht in diesem Frühjahr die Blumenschau im Keukenhof in den Niederlanden. Zu sehen gibt es unter anderem ein großes Blumenmosaik, das die Basilius-Kathedrale in Moskau zeigt.mehr...

Leben : Reisen

In Zuiderwoude und anderswo: Zum Tee in den Garten

Zuiderwoude (dpa/tmn) Nicht jeder denkt bei Urlaub in den Niederlanden gleich an Tee trinken. Aber Möglichkeiten dazu gibt es mehr als genug, oft mitten im Grünen. Die Teekultur unseres Nachbarlandes lässt sich fast immer mit dem Fahrrad entdecken.mehr...