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Coach Labbadia setzt auf neue Bayer-Offensive

Oberhausen (dpa) Großen Glanz konnte Bayer Leverkusen noch nicht versprühen, doch Trainer Bruno Labbadia reicht es vorerst, wenn sein neues Team mit Willenskraft Erfolgserlebnisse einfährt.

Coach Labbadia setzt auf neue Bayer-Offensive

Patrick Helmes (r) im Zweikampf mit dem Oberhausener Daniel Embers.

«Die Mannschaft hat mit Leidenschaft gekämpft und ordentlich gespielt, darauf können wir aufbauen», sagte der Coach, nachdem die Werkself mühevoll erst in der Verlängerung mit dem 3:2 (1:1, 0:0)-Erfolg beim Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen ihre Pflichtaufgabe in der ersten DFB-Pokalrunde gelöst hatte. Trotz diverser Defizite überwog die Freude, mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. «Solche Spiele haben wir doch schon tausendmal erlebt, RWO war eben ein ganz unangenehmer Gegner», meinte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler.

Zufrieden konnten Labbadia und Völler mit den «Neuen» sein. Der Brasilianer Henrique und Constant Djakpa lösten ihre Defensiv-Aufgaben gut, den Offensiv-Spielern Patrick Helmes und Renato Augusto gelangen bei ihrer Pflichtspiel-Premiere sogar gleich die ersten Tore. Renato Augusto, der mit einem wuchtigen Schuss aus 28 Metern den Torreigen eröffnete (68. Minute), entschädigte mit diesem Traumtreffer für seine insgesamt verhaltene Vorstellung.

«Dieses Erlebnis gibt ihm einen Schub, man darf schließlich nicht vergessen, dass Renato erst 20 Jahre alt ist und wir keine Wunderdinge von ihm erwarten dürfen», meinte Labbadia über den Mittelfeldspieler, der für rund sechs Millionen Euro von Flamengo Rio de Janeiro nach Leverkusen gewechselt war. «Renato hatte sehenswerte Aktionen, das macht Lust auf mehr», befand Völler. Ihm gefiel, dass das Team Stehvermögen bewies, um in der Verlängerung nachzulegen.

Aber die couragiert kämpfenden Oberhausener brachten den Favoriten durch Tore von Julian Lüttmann (90. +3) und Mike Terranova (97.) in Bedrängnis, ehe Theofanis Gekas (104.) und Helmes (111.) den Bayer- Sieg perfekt machten. «Nach dem 1:0 haben wir aufgehört, Fußball zu spielen, aber später wieder den nötigen Willen gezeigt», befand Labbadia. Er glaubt, dass sich seine Team in den nächsten Wochen steigern wird, zumal demnächst die Verletzten Bernd Schneider, Vratislav Gresko, Hans Sarpei und Lukas Sinkiewicz zurückkehren.

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