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Conergy schreibt Verlust im zweiten Quartal

Hamburg (dpa) Der Solarkonzern Conergy schreibt auch im ersten Halbjahr 2008 weiterhin rote Zahlen. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) wurde verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von minus 48 Millionen Euro auf 33 Millionen Euro abgebaut, teilte die Conergy AG in Hamburg mit.

Conergy schreibt Verlust im zweiten Quartal

Das Werk der Conergy SolarModule GmbH & Co. KG. in Frankfurt (Oder): Der Solarkonzern hat im zweiten Quartal weiter rote Zahlen geschrieben. (Archivbild)

Das Nettoergebnis wurde jedoch von hohen Zinsaufwendungen belastet, so dass es weiter von minus 32 Millionen Euro auf minus 59 Millionen Euro anschwoll. Der Umsatz stieg um 87 Prozent auf 582 Millionen Euro, was auf abgerechnete Großprojekte in Spanien und Südkorea zurückzuführen ist.

Conergy war im vergangenen Jahr an den Rand der Pleite geraten, da das Unternehmen zu viele Projekte auf einmal angegangen war. Unter der Führung des Vorstandschefs Dieter Ammer, der früher den Kaffeeröster Tchibo leitete, will sich die Firma auf Kernbereiche konzentrieren und den Vertrieb von Solarprodukten und -systemen ausbauen. Solarthermie-Hersteller im Ausland werden abgestoßen, ebenso andere nicht strategische Unternehmensbereiche.

In Spanien ist Conergy am Bau des weltweit größten Solarparks beteiligt, der im zweiten Quartal 138 Millionen Euro in die Kassen der Hamburger spülte. «Das Wachstum und die Ergebnisentwicklung bestätigen, dass Conergy auf dem richtigen Weg ist. Nach neun Monaten Restrukturierung stehen wir wesentlich straffer und dynamischer da», berichtete Vorstandschef Dieter Ammer. Durch eine Kapitalerhöhung sollen die hohe Zinsbelastung verringert und Mittel für weiteres Wachstum in den kommenden beiden Jahren geschöpft werden.

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