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Congress fährt unter Vollast

MITTE Eine echte Bochumer Erfolgsgeschichte konnte Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs- GmbH (BOVG), gestern präsentieren. "Der RuhrCongress hat sich national hervorragend positioniert", stellte er mit Rückblick auf das ausklingende Jahr zufrieden fest.

25.10.2007

Besonders die Monate Oktober/November sind üblicherweise "die" Konzertmonate. "Vollauslastung" verkündet der RuhrCongress momentan. Doch auch auf das ganze Jahr gesehen, scheint das Kongresszentrum auf Erfolgskurs. Bis zu 200 Veranstaltungen werden jährlich verbucht, das bedeutet in Zahlen eine Auslastung von rund 88 Prozent. Das Kultur- und Veranstaltungsprogramm schlägt dabei mit einem Drittel zu Buche.

Höhepunkt: Gorbatschow

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war auf jeden Fall das Konzert der Weltfriedenskonferenz "Herausforderung Zukunft". "Das war schon toll, als Michail Gorbatschow die Ansage für Carlos Santana sprach. Ein musikalisches Highlight, auch international gesehen", schwärmt Kuchajda rückblickend.

Das Credo des neu vorgestellten Programms ist ein breiter Mix für Alt und Jung. Den Auftakt im November macht ein kleines rosa Feenwesen. Die ganz Kleinen verzaubert dann das märchenhaft Pop-Musical "Prinzessin Lillifee".

Kreischfaktor

"Das Stück ist zauberhaft und bietet zudem enormen Kreischfaktor", verspricht Kuchajda schmunzelnd. Ebenfalls Kreischfaktor, weil Schwiegermuttis Liebling, bietet im Februar Helmut Lotti. Schlager und Volksmusik ist ein Bereich, der im neuen Programm noch stärker vertreten sein soll als bisher (z.B. Lustige Musikanten).

Ein Name im Sport

Ein anderer Schwerpunkt ist der Sport, insbesondere der Tanzsport. Im November finden die Deutschen Meisterschaften der Formationen Standard und Latein statt - Restkarten sind noch zu haben. "Wir wollen das Segment Sport qualitativ hochwertig vertreten", so Kuchajda. Durch diese Einstellung ist der Standort Bochum bei Vereinen und Verbänden der Tanzszene mittlerweile in aller Munde. "Das bringt überregionale Beachtung."

Akzeptanz der Spielstätte in der Bevölkerung ist eins der großen Ziel - dem scheint man mit dem neuen Programm schon ganz nah zu sein. Katrin Herbstreit