Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Container-Camping erfolgreich abgeschlossen

WAMBEL Eine lange Gästeliste, eine offizielle und nicht minder fröhliche Feierstunde: Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer hat gestern die umfassend sanierte Fröbelschule und das neue Gebäude für den Offenen Ganztag ihrer Bestimmung übergeben.

von Von Hilke Schwidder

, 30.10.2007
Container-Camping erfolgreich abgeschlossen

<p>Die Sechstklässler der Fröbelschule rappten.</p>

Der erste Tanz, der erste Programmpunkt: gelungen. Die Klassen eins bis vier der Wambeler Fröbelschule klettern erleichtert von der Bühne. Und während die Tür schon zurückschwingt, hört Dr. Gerhard Langemeyer eine Frage ganz deutlich aus dem Gemurmel heraus: "Dürfen wir denn nochmal tanzen?"

Der Oberbürgermeister in der ersten Zuschauerreihe schmunzelt. Dieser Dienstagnachmittag macht ihm offensichtlich Freude. "Mit welcher Begeisterung die Kinder bei der Sache sind ..." Ein paar Minuten später übernimmt Gerhard Langemeyer den offiziellen Part.

2,66 Mio. Euro und ein Schuljahr haben die Baumaßnahmen an der Fröbelschule gekostet. - Am Podium erinnert Rektorin Ursula Schlößer mit Humor an den erst vor kurzem verabschiedeten Ausnahmezustand.

Sie deutet mit einem Kopfnicken in Richtung Schulhof. Dort standen provisorische Container, dort arbeiteten Schüler und Lehrer Monat um Monat. "Wir hatten so etwas wie Camping-Atmosphäre. Und ich glaube, niemand von uns hätte gedacht, dass diese Zeit so problemlos vorübergeht." Ihr besonderes Lob galt den rund 150 Schülern.

Munter blickt Ursula Schlößer auch in die Zukunft: Mit 36 Kindern und drei Gruppen hat die Offene Ganztagsschule an der Sendstraße begonnen. Der Oberbürgermeister gibt ihr gern Rückendeckung: "Förderschulen sind wichtige Einrichtungen in der Stadt. - Und zur richtigen pädagogischen Arbeit gehört auch der richtige Rahmen."

Allein die Möblierung der schönen neuen Räume verläuft noch immer schleppend. "Wundern sie sich gleich beim Rundgang bitte nicht", warnt Ursula Schlößer ihre Besucher schon bei der Feierstunde vor. "Es fehlen noch Möbel und Stühle in zwei Räumen ..." Aber die sollen zum Finale nun auch bald folgen.

Und so sehen die Pädagogen, Politiker und Verwaltungsvertreter erstmal den nächsten Programmpunkt: "One, two, three" - Die Sechsklässler rappen. Und der OB verabschiedet sich nur ungern zum nächsten Termin.

Schlagworte: