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Coppenrath & Wiese plant Preiserhöhung

OSNABRÜCH Europas größter Tiefkühlkost-Bäcker Coppenrath & Wiese plant, die Preise für seine Back- und Konditoreiwaren zu erhöhen.

Die um bis zu 50 Prozent gestiegenen Kosten für Rohstoffe wie Sahne oder Mehl seien für den Preisanstieg verantwortlich, gab Coppenrath & Wiese am Donnerstag bekannt. Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit Sitz in Osnabrück mit, dass der Umsatz 2007 im Vergleich zum Vorjahr um voraussichtlich 12,5 Prozent auf 315 Millionen Euro wachsen werde. Laut Geschäftsführung sind vor allem das Auslandsgeschäft mit Großbritannien und der um 34 Prozent gestiegene Verkauf von Tiefkühl-Brötchen in Deutschland für das Umsatzplus verantwortlich.

Marktführer bei Tiefkühl-Backwaren

Mit 65 Prozent Marktanteil ist Coppenrath & Wiese nach eigenen Angaben deutscher Marktführer bei Tiefkühl-Backwaren. Die Tiefkühl- Konditorei ist derzeit auf Expansionskurs. „In diesem Jahr haben wir 35 Millionen Euro an den Standorten Mettingen und Osnabrück investiert“, sagte Unternehmenssprecher Andreas Pache. In den vergangenen Monaten seien rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Damit beschäftigt der Tiefkühlbackwaren-Spezialist zurzeit 1978 Mitarbeiter an seinen beiden Standorten. „Auch in Zukunft wird es weitere Einstellungen geben“, kündigte Pache an. Es sei in absehbarer Zeit nicht geplant, die Produktion ins Ausland zu verlegen.

Starkes Exportgeschäft

Etwa 20 Prozent steuert der Export nach Angaben des Unternehmens mittlerweile zum Gesamtumsatz bei. „Großbritannien ist unser größtes und erfolgreichstes Exportland“, sagte der für Marketing und Vertrieb zuständige Geschäftsführer Martin Möllmann. Auch das Geschäft mit den USA zeige erste Erfolge. Nur in Osteuropa habe sich der Absatz der Tiefkühl-Backwaren schlechter entwickelt als erwartet.

Bald ganz in Familienhand

Das Unternehmen werde sich in absehbarer Zeit ganz in der Hand der Familie Coppenrath befinden, kündigte Unternehmenssprecher Pache an. Nach dem Ausscheiden der Familie Wiese Ende 2004 hatte sich die WestLB mit etwa 26 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. „Wir sind auf einem guten Weg, uns wieder zu 100 Prozent in Familienhand zu begeben“, sagte Pache.

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