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Universität Wuppertal

„Cousin-Killer“: Uni-Scheine mit Sex erschlichen

Wuppertal Eine Prüfungsleistung der etwas anderen Art hat ein Student im Bergischen Land geleistet. Er soll Sex mit einer Dozentin der Uni gehabt haben, die ihm dann Prüfungsscheine fälschte. Der Fall kam durch Mord-Ermittlungen ans Licht.

„Cousin-Killer“: Uni-Scheine mit Sex erschlichen

Der "Killer von Kaarst" genannte Mann steht im Verdacht, sich Uni-Prüfungsscheine mit Sex erschlichen zu haben.

Ein als "Killer von Kaarst" bekanntgewordener Student soll sich Uni-Prüfungsscheine mit Sex erschlichen haben. Der Mann stehe im Verdacht, eine 48-jährige Dozentin dazu gebracht zu haben, ihm Studienbescheinigungen zu fälschen, bestätigte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Dienstag Medienberichte. Der Student soll dafür zusätzlich das Mitleid der Dozentin ausgenutzt haben, indem er ihr erzählt habe, in einer persönlichen Krise zu stecken.

Die geständige Dozentin habe deswegen ihre Stelle verloren und 10 000 Euro zahlen müssen. Gegen ihren ehemaligen Studenten sei nun Anklage erhoben worden - wegen Anstiftung zur Falschbeurkundung. "Was das Motiv angeht, so ist vieles denkbar", hatte der Richter bei der Urteilsverkündung gesagt und als möglichen Beweggrund "Unregelmäßigkeiten im Studium" genannt.  Der 29-Jährige ist wegen Totschlags bereits rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Cousin erschlagen hat.

Nacktfotos auf dem PC

Die Leiche des Cousins war an einer Landstraße in Kaarst entdeckt worden. Das Motiv der Tat konnte nicht geklärt werden. Ermittler hatten vermutet, dass der Cousin die Sex-Masche entdeckt haben könnte. Auf dem Computer des angehenden Pädagogen, der bereits als Aushilfslehrer arbeitete, waren aber auch Nacktfotos von Schülerinnen entdeckt worden.

Im Prozess hatten die Eltern des Getöteten mehrfach vergeblich an ihren Neffen appelliert, sein Schweigen zu brechen. Der Vater hatte ausgesagt, dass der Täter und sein Sohn wie Brüder aufgewachsen seien.  

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