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Cremer und Kosenkow bringen Medaillen mit

Leichtathletik

BARCELONA. Nach enttäuschendem Beginn gab es aus Wattenscheider Sicht bei der Leichtathletik-Europameisterschaft doch noch Grund zur Freude und zwei Medaillen, die sich Esther Cremer und Alexander Kosenkow mit ihren Staffeln redlich verdienten.

02.08.2010

Für das Highlight aus TV 01-Sicht sorgte die junge 400-m-Läuferin Esther Cremer. Mit der 4x400-Staffel gewann sie unerwartet die Silbermedaille. Die Athletin von Trainer Slawomir Filipowski legte mit ihrem starken Lauf die Grundlage für den deutschen Erfolg.

Cremer übernahm das Staffelholz von Fabienne Kohlmann auf Position zwei und brachte die Staffel in einem fulminanten Spurt auf Silberkurs. Janin Lindenberg und Claudia Hoffmann verteidigten den Silberrang und kamen in sehr guten 3:24,07 Minuten ins Ziel.

Das Quartett war außer Rand und Band vor Freude und feierte die Silbermedaille schon auf der Ehrenrunde mit dem Publikum. Sprachlos vor Freude zeigte sich ihr Trainer Slawomir Filipowski. Sein außergewöhnlicher Einsatz brachte nun den verdienten Lohn. "Ich bin sehr gut durch meine Startkurve gekommen. Nach 200 Metern habe ich noch gedacht: Esther, hoffentlich war das nicht zu schnell. Aber es lief einfach hervorragend", freute sich die Wattenscheider Athletin.

Sprinter Alexander Kosenkow gewann zum zweiten Mal eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften. 2002 in München wurde dem deutschen Quartett die Bronzemedaille nachträglich zuerkannt, aber bis heute noch nicht übergeben. Diesmal konnte der Wattenscheider seine Medaille unter dem Jubel von knapp 40 000 Zuschauern im Olympiastadion am Montjuic in Empfang nehmen und den Bronzeplatz genießen. Mit 38,44 Sekunden erzielte das Quartett ein Top-Ergebnis und verfehlte nur knapp den deutschen Rekord.

"Sichere Wechsel und läuferisch ein Pfund drauf, das war das Erfolgskonzept. Wir sind knapp am deutschen Rekord vorbei gelaufen, den wollen wir nochmals angreifen", erklärte der 32-jährige TV01-Routinier. "Alex hat bereits im Vorlauf ein grandioses Rennen hingelegt. Auch im Finale hat er einmal mehr gezeigt, dass er nun schon seit Jahren zu Europas stärksten Staffelläufern gehört", erklärte der Manager des TV Wattenscheid 01, Michael Huke.

Bastian Swillims verpasse mit der 4x400-m-Staffel um fünf Hundertstelsekunden die Bronzemedaille.