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DEW21 sprengt 93 Meter hohen Gasspeicher

1500 Tonnen schwer

Dortmunds Energieversorger DEW21 bereitet den Abbruch des 93 Meter hohen Gasbehälters in Lindenhorst vor. Präzise berechnete Sprengschnitte lassen die Anlage einknicken wie eine Cola-Dose. Sie können den alten Gasspeicher mit einem Foto-Trick schon jetzt verschwinden lassen.

LINDENHORST

, 17.09.2015
DEW21 sprengt 93 Meter hohen Gasspeicher

Der Gasspeicher ist 93 Meter hoch und wiegt 1600 Tonnen. Am Sonntag wird er gesprengt.

1500 Tonnen wiegt der fast 60 Jahre alte Koloss, den DEW21 vor zwei Jahren vom Netz genommen hat. Die Speichertechnik der aus Stahl und Beton bestehenden Anlage ist längst überholt. Obwohl das Unternehmen den Speicher stillgelegt hat, fallen pro Jahr Kosten in Höhe von 200 000 Euro an. Langfristig ist das teurer als der eine Millionen Euro kostende Abbruch. Fallen soll der Turm am 18. Oktober 2015 um 10 Uhr.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

DEW21 sprengt fast 60 Jahre alten Gasbehälter

Er ist 93 Meter hoch und wiegt 1500 Tonnen: Am 18. Oktober 2015 um 10 Uhr sprengt DEW21 den fast 60 Jahre alten Gasbehälter in Lindenhorst. Bilder von vorbereitenden Arbeiten.
16.09.2015
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Der fast 60 Jahre alte Gasspeicher ist 93 Meter hoch.© Foto: Dieter Menne
Arbeiter bereiten die Sprengung der Anlage vor.© Foto: Dieter Menne
In den Gasbehälter schneiden Arbeiter ein "Sprengmaul". An dieser 36 Meter hohen Öffnung soll der behälter bei der Sprengung einknicken.© Foto: Dieter Menne
Ein Bagger mit einer hydraulischen Schere beißt sich durch den Stahl.© Foto: Dieter Menne
Die Schere knabbert einen Umlauf ab.© Foto: Dieter Menne
Der Gasdruckbehälter ist ab 1954 gebaut und 1956 in Betrieb genommen worden.© Foto: Dieter Menne
Ein Abbruchunternehmen demontiert auch die Leitung im Umfeld des Behälters.© Foto: Dieter Menne
Die hydraulischen Scheren bereiten den Abbruch vor und zerlegen den Stahl später für den Abtransport.© Foto: Dieter Menne
Ein Bagger bei der Arbeit.© Foto: Dieter Menne
DEW21 reißt den fast 60 Jahre alten Behälter ab.© Foto: Dieter Menne
Der Gasometer wird gesprengt.© Foto: Dieter Menne
Der Gasometer wird gesprengt.© Foto: Dieter Menne
Der Gasometer wird gesprengt.© Foto: Dieter Menne
Der Gasometer wird gesprengt.© Foto: Dieter Menne
Der Gasometer wird gesprengt.© Foto: Dieter Menne
Der Gasometer wird gesprengt.© Foto: Dieter Menne
Schlagworte Lindenhorst

Den Gasspeicher lässt DEW21 in zwei Schritten sprengen. Zunächst lässt eine Sprengladung das zuvor angeschnittene Dach in den Hohlraum fallen. Zwei Sekunden später schlitzen "Sprengschnitte" mehrere Öffnungen in den Stahl, so dass der Turm kontrolliert einknicken und umfallen kann. Dafür schneiden Arbeiter ein 36 Meter hohes "Sprengmaul" in den Turm. An dieser Öffnung knickt der Gasspeicher ein.

Laut Sprengplan soll die 1500 Tonnen schwere Anlage dann in ein 100 Meter langes "Fallbett" kippen. Bis zu fünf Meter hohe Erdhügel haben eine Polsterfunktion. Sie fangen Stahl und Beton auf und sollen verhindern, dass Erschütterung durch das Erdreich an umliegende Gebäude abgegeben werden. 

Hier können Sie den Gasometer jetzt schon verschwinden lassen:

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Hier steht der Gasometer:

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