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DFB-Chef Grindel: Löw hat Götze nicht abgeschrieben

Dortmund. DFB-Präsident Reinhard Grindel traut Fußball-Weltmeister Mario Götze noch den Sprung in den WM-Kader für das Turnier in Russland zu.

DFB-Chef Grindel: Löw hat Götze nicht abgeschrieben

Traut Mario Götze den Sprung auf den WM-Zug weiterhin zu: DFB-Präsident Reinhard Grindel. Foto: Bernd Thissen

„Joachim Löw schreibt niemanden ab. Für niemanden ist die Tür zu. Das gilt auch für Mario Götze“, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes in Dortmund. Auch wenn der Profi von Borussia Dortmund für die anstehenden Länderspiele gegen Spanien am Freitag in Düsseldorf und in Berlin am Dienstag gegen Brasilien von Bundestrainer Löw nicht berücksichtigt worden sei, bedeute dies nicht das Aus für den WM-Siegtorschützen von 2014.

„Aber es sind auf seiner Position im offensiven Mittelfeld ohnehin viele Spieler, die ihren Platz in der Nationalmannschaft haben können“, merkte Grindel an. „Und einige sind in der aktuellen Form sicherlich etwas vor ihm. Ich weiß, dass Götze selbstverständlich große Wertschätzung bei Jogi Löw genießt und er keinesfalls damit schon die Tür zugeschlagen hat für eine WM-Perspektive.“

Die anstehenden Tests seien eine wichtige Standortbestimmung. „Die Spiele sind sehr wichtig, das sind absolute Topgegner. Das wollte Joachim Löw auch so.“ Die Tage in Düsseldorf und Berlin gäben dem Trainerteam weitere Gelegenheit herauszufinden, „welche Spieler gut miteinander funktionieren“.

Für das WM-Turnier, das inklusive Vorbereitung über sieben bis acht Wochen gehe, brauche es einen ausgeglichenen Kader und Spieler, die charakterlich zueinander passen: „Da braucht es positive Spieler, die auch akzeptieren, wenn sie mal nicht von Anfang an auf dem Platz stehen“, sagte Grindel. „Wichtig ist, dass sie als Mannschaft zusammenwachsen.“

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