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DFB warnt nach Vorfällen vor Hysterie

Leipzig (dpa) Spielunterbrechungen in Jena, Braunschweig und Düsseldorf, Fan-Krawalle in Erfurt und Stuttgart: Die 3. Fußball-Liga sorgt Woche für Woche für negative Schlagzeilen.

Doch was in den Medien öffentlichkeitswirksam aufgezogen wird, beunruhigt die Verantwortlichen im Deutschen Fußball-Bund (DFB) nur bedingt. «Gefühlt hat die Zahl der durch Pyrotechnik hervorgerufenen Probleme in den Stadien zugenommen, doch wenn man die Zahlen der Vergangenheit betrachtet, gibt es keine signifikanten Steigerungen. Die 3. Liga hat kein höheres Sicherheitsrisiko als die anderen Ligen auch», sagte am Montag der Sicherheitsbeauftragte des DFB, Helmut Spahn, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Beim Spiel Fortuna Düsseldorf gegen den Wuppertaler SV war es vor und während des Spiels zu Ausschreitungen im Gäste-Block gekommen, was zu einer viertelstündigen Spielunterbrechung geführt hatte. Daraufhin nahm der DFB- Kontrollausschuss die Ermittlungen auf, die Vereine wurden zu zeitnahen Stellungnahmen aufgefordert. «Es ist natürlich völlig inakzeptabel, wenn in den Spielablauf eingegriffen wird. Diese Spiele werden nachbereitet und es wird entsprechende Strafen geben. Dabei wird natürlich auch darauf geachtet, wie es zu der Situation kam und ob die beteiligten Vereine unbescholten sind oder alle drei Wochen auffällig werden», betonte Spahn.

Der DFB-Sicherheitsbeauftragte warnte vor einer Hysterie. «Es ist kein neuer Trend zu sehen, wir sind weit entfernt von einer Eskalation. Probleme speziell mit Pyrotechnik gibt es auch in höheren Ligen. Das ist eine Problematik, die auch in der Vergangenheit immer wiederkehrend war und die man auch nie ganz vermeiden kann. Es ist nur beunruhigend, wenn es solch herausragenden Vorfälle wie in Jena und jetzt in Düsseldorf gibt», sagte der Fußball-Funktionär.

Allerdings könnten auch die sehr hohen Sicherheitsstandards dies nicht vermeiden. «Es muss von den Vereinen eine weitgehend umfangreiche Ordnungskontrolle sichergestellt werden. Wir sind mit den Clubs in Kontakt, sprechen darüber und die Vereine tun in dieser Hinsicht auch sehr viel», bemerkte Spahn, der auch die teilweise überalterten Stadien gerade in der 3. Liga nicht als sicherheitsrelevante Ursache sieht: «Düsseldorf hat ein hochmodernes Stadion und auch in den Bundesligastadien kommt so etwas vor. Ein Restrisiko ist immer und überall gegeben.»

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