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DFL: Ersatztermin für Mitgliederversammlung

Hannover (dpa) Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat einen Ersatztermin für die nächste Mitgliederversammlung festgelegt.

Falls die Verhandlungen über die neuen Fernsehverträge nicht rechtzeitig abgeschlossen sein sollten, werden die Vertreter der Profivereine erst am 3. Dezember in Frankfurt zusammenkommen. Die Clubs haben dafür Einladungen erhalten. Derzeit ist aber noch geplant, die Vereine möglichst schon am 28. November über die Vertragsabschlüsse mit den Medienunternehmen zu informieren und zur Abstimmung zu stellen. Zu Nachfragen wollte sich die DFL nicht äußern.

Schwierig scheinen vor allem die Verhandlungen mit Premiere, der mit 205 Millionen Euro derzeit der Hauptfinanzier der Liga ist. Der Pay-TV-Sender kämpft mit wirtschaftlichen Problemen und steckt in den roten zahlen. Das Angebot von Premiere soll noch nicht den Erwartungen der Liga entsprechen.

Für das Paket mit der Zusammenfassung am späten Samstagnachmittag, das derzeit die ARD für die «Sportschau» nutzt, scheint sich neben dem öffentlich-rechtlichen Sender auch RTL zu interessieren. Für die Pakete mit Live-Spielen, die auch für frei empfangbare Sender ausgeschrieben sind, soll sich darüber hinaus auch das ZDF beworben haben.

Die DFL hat die schriftlichen Angebote von 19 Medien-Unternehmen vorliegen. Derzeit wird nachverhandelt. Die DFL hofft weiterhin, das derzeitige Volumen von insgesamt 409 Millionen Euro pro Saison zu erhalten. Aufgrund der Finanzmarkt-Krise scheint es aber unwahrscheinlich, dass sich die TV-Einnahmen erhöhen.

Der eingeplante Zeitrahmen von einer Woche für die Nachverhandlungen mit den interessierten Medienunternehmen scheint sehr eng bemessen zu sein. Falls die Abschlüsse bis Donnerstagabend nicht unter Dach und Fach sein sollten, würde der Freitags-Termin abgesagt. Die Vereine würden stattdessen am kommenden Mittwoch zusammenkommen. Dieser Termin wurde frühzeitig festgelegt, um die notwendigen Fristen zu wahren.

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