Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

DLRG warnt: Viele Kinder schwimmen schlecht

Kiel (dpa) Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat vor einer zunehmenden Gefahr von Badeunfällen wegen einer schlechten Schwimmausbildung gewarnt.

DLRG warnt: Viele Kinder schwimmen schlecht

Die Wellen am Strand von St. Peter Ording sind verlockend, aber nicht ungefährlich. Eltern sollten ihre Kinder daher im Blick behalten. (Bild: dpa)

«Immer mehr Menschen können nicht mehr gut oder gar nicht schwimmen», sagte Kai Jacobsen von der DLRG in Schleswig-Holstein. «Vor allem bei Grundschülern hat die Schwimmfähigkeit eklatant nachgelassen.» So stünde das Schulschwimmen oft erst in der fünften oder sechsten Klasse auf dem Lehrplan. «Wenn Kinder erst mit elf Schwimmen lernen, dann ist das dramatisch.»

Der 33-jährige Rettungsschwimmer warnte Eltern davor, ihren Nachwuchs an Stränden und Bädern unbeobachtet zu lassen. «Selbst schwimmerfahrene Kinder sind bei den Wellen und Strömungen oft überfordert.» Aber auch Erwachsene sollten auf Badeverbote achten und nur in gekennzeichneten Bereichen ins Wasser gehen. «An unseren Wachen können sich die Gäste über die Badebedingungen informieren», sagte Jacobsen.

Besonders die Ostsee als «Badewanne der Nation» werde häufig unterschätzt. «Dabei gibt es auch dort Untiefen und Strömungen, die lebensgefährlich sein können.» So hätten die Helfer allein in der Lübecker Bucht in der vergangenen Woche drei Menschen das Leben gerettet. Allerdings war es an den norddeutschen Gewässern, etwa vor Fehmarn und St. Peter Ording sowie an einem See in Hamburg, auch zu tödlichen Unglücken gekommen.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Familie & Co

"Guck mal, da kommt der Opa": Im Alter noch mal Vater werden

Wiesbaden/Hannover (dpa/tmn) Wenn andere Opa werden, legt manch einer selbst noch mal nach. Väter jenseits der 50 oder 60 sind längst keine Seltenheit mehr. Was bedeutet so eine Konstellation für die Familie? Und wie geht man damit um, wenn einen alle für den Opa halten?mehr...

Leben : Familie & Co

Neue Webseite informiert Familien über Leistungen

Berlin (dpa/tmn) Eine Übersicht über staatliche Gelder für Familien wie Kindergeld oder Elterngeld zu bekommen, ist mitunter schwierig. Eine Webseite bringt nun Hilfe. Das neue Online-Tool errechnet etwa zustehende Leistungen.mehr...

Leben : Familie & Co

Senioren tauschen mit Familien: Lösung bei Wohnungsmangel?

Berlin (dpa) Es ist ein sensibles Thema: Sollen allein lebende Senioren umziehen, um Platz für Familien zu machen, die händeringend eine größere Wohnung suchen? Der Wohnungsmangel wird die Diskussion verschärfen.mehr...

Leben : Familie & Co

Sechs Gründe, warum Singles teuer leben

München (dpa) Wer eine Familie gründen will, sollte finanziell auf sicheren Beinen stehen, heißt es oft. Doch je nach Ansprüchen kommen Alleinlebende im Verhältnis nicht unbedingt günstiger weg - im Gegenteil.mehr...

Leben : Familie & Co

Seidelbast-Beeren können für Kinder tödlich sein

Bonn (dpa/tmn) Schon rund zehn Beeren der Seidelbast-Pflanze können für Kinder tödlich sein. Gefährlich ist vor allem der Verzehr der Samen, die im ungiftigen roten Fruchtfleisch sitzen.mehr...

Leben : Familie & Co

Auch flachen Gartenteich mit Zaun sichern

Bonn (dpa/tmn) Auch einen sehr flachen Gartenteich müssen Eltern kleiner Kinder sichern. Denn die könnten auch in sehr flachem Wasser ertrinken, warnt die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder in Bonn.mehr...