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Dahlmeiers enttäuscht in Oslo als 28. - Peiffer Sechster

Oslo. Laura Dahlmeier wird im Sprint von Oslo nur 28. und verspielt damit wohl die Chance auf den Sieg im Gesamtweltcup. Bei den Männern schafft es Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer am Holmenkollen auf Platz sechs, diesen Rang belegt auch Franziska Hildebrand.

Dahlmeiers enttäuscht in Oslo als 28. - Peiffer Sechster

Laura Dahlmeier kam über den 28. Platz nicht hinaus. Foto: Martti Kainulainen/Lehtikuva

Laura Dahlmeiers Chancen auf den erneuten Sieg im Biathlon-Gesamtweltcup sind zwar auf ein Minimum gesunken, doch die Doppel-Olympiasiegerin ärgerte sich nicht lange.

„Immerhin gibt's für jeden Fehlschuss eine Waffel“, schrieb die 24-Jährige bei Facebook unter ein Foto, das sie mit der Osloer Spezialität zeigt. Im Sprint über 7,5 Kilometer am legendären Holmenkollen wurde Dahlmeier nur 28. und hatte nach zwei Fehlern keine Chance.

Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer erreichte beim Premierensieg des Norwegers Henrik L’Abée-Lund hingegen den sechsten Platz, nur 9,9 Sekunden fehlten zum Podium. Als Sechste avancierte die fehlerfreie Franziska Hildebrand zur besten deutschen Frau. Dahlmeier wirkte hingegen aufgrund von 1:30,9 Minuten Rückstand auf Siegerin Anastasija Kuzmina aus der Slowakei zunächst etwas ratlos.

„Ich kann mir das eigentlich gar nicht genau erklären. Es ist schade, wenn man gleich im ersten Schießen alle Chancen verballert“, sagte die siebenmalige Weltmeisterin der Deutschen Presse-Agentur. In der Gesamtwertung liegt die Vorjahressiegerin bei noch vier Einzelrennen mit 579 Punkten weiter auf dem vierten Rang, der Rückstand auf Spitzenreiterin Kuzmina (673) beträgt allerdings schon 94 Zähler. Für einen Sieg gibt es 60 Punkte. Zweite ist Kaisa Mäkäräinen (667) aus Finnland, Dritte die Weißrussin Darja Domratschewa (581), die in Norwegen Zweite wurde. In der Verfolgung am Sonntag sind Dahlmeiers Podestchancen aufgrund des Rückstands eher gering.

Anders bei Peiffer. „Mit meiner guten Laufzeit kann ich sehr zufrieden sein, es war wieder eine solide Leistung. Na klar hadert man mit dem einen Fehler, wenn man so knapp dahinter liegt“, sagte der 30-Jährige. Der Harzer war in der Loipe der Viertschnellste, sogar besser als der drittplatzierte Weltcup-Gesamtführende Martin Fourcade aus Frankreich.

Auch Sprint-Weltmeister Benedikt Doll (1 Fehler) schaffte es als Neunter in die Top Ten, Roman Rees musste gar nicht in die Strafrunde und belegte Rang 13. Massenstart-Weltmeister Simon Schempp (4) enttäuschte als 53., auch Erik Lesser (2) hatte als 36. keine Chance. Johannes Kühn (5) verpasste als 63. sogar das Verfolgungsrennen. Vanessa Hinz, die in Kontiolahti im Massenstart am Sonntag ihren ersten Karriereerfolg gefeiert hatte, erreichte bei den Frauen nach zwei Fehlern Platz 25.

Die deutschen Skijäger und auch ihre Teamkolleginnen müssen sich in der kommenden Saison derweil auf Veränderungen im Trainerstab einstellen. Nach Tobias Reiter, Assistenztrainer des Frauenteams, wird auch Männer-Co Andreas Stitzl das Team nach der Saison verlassen. Während Männer-Cheftrainer Mark Kirchner weitermacht, ist auch die Zukunft von Damentrainer Gerald Hönig offen. Der Thüringer betonte jedoch, für eine weitere Zusammenarbeit offen zu sein.

Nach einem Ruhetag wird der Weltcup in Norwegen am Samstag mit der Verfolgung der Männer und der Staffel der Frauen fortgesetzt. Am Sonntag stehen dann die Männer-Staffel und die Frauen-Verfolgung an.

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