Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

„Daily Mail“: Tour droht mit Startverweigerung für Froome

London. Vorjahressieger Chris Froome droht der Ausschluss von der Tour de France, auch wenn die Salbutamol-Affäre bis zum Start der Frankreich-Rundfahrt am 7. Juli weiterhin nicht geklärt sein sollte.

„Daily Mail“: Tour droht mit Startverweigerung für Froome

Fährt trotz Dopingverdachtes weiter Rennen: Tour- und Vuelta-Sieger Chris Froome. Foto: Dario Belingheri

Die Tour-Organisatoren hätten dazu die Möglichkeit und würden diesen Schritt erwägen, meldete die englische „Daily Mail“.

Im Froome-Fall steht seit über sechs Monaten eine Entscheidung des Weltverbandes UCI aus. Der viermalige Toursieger war am 7. September 2017 während der Vuelta mit einem stark erhöhten Wert des Asthmamittels Salbutamol getestet worden. Bis zu einem Grenzwert von 1000 Nanogramm pro Milliliter Urin ist die Substanz erlaubt. Froome, der alle Doping-Absichten von sich wies, hatte den doppelten Wert aufgewiesen. Dem 32-Jährigen droht eine Sperre.

Anwälte und Wissenschaftler sind im Auftrag des prominenten Seriensiegers immer noch dabei, den Wert zu erklären. Froome darf in der Zwischenzeit laut WADA-Reglement weiterfahren und kündigte seinen dritten Saisonstart bei der Alpentour in Österreich ab dem 16. April an. Danach will er auch beim Giro d'Italia ab 4. Mai in Jerusalem teilnehmen. UCI-Präsident David Lappartient hatte sich skeptisch geäußert, ob der Verband rechtzeitig vor dem Giro-Start in der komplexen Sachlage entscheiden könnte.

Die UCI wolle nicht als erster Sportverband vor einer definitiven Klärung eine Suspendierung wegen Salbutamol aussprechen. „Wir hätten laut unseren Statuten die Macht dazu, aber wir müssen die Rechte Froomes respektieren“, sagte Lappartient in Genf. Der UCI-Chef will nicht, dass die Tour-Organisatoren aktiv werden: „Das ist unser Job. Ich hoffe, der Fall ist bald geklärt.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Radsport

BMC-Rennstall-Besitzer Rihs verstorben

Straßenrad-Olympiasieger Greg Van Avermaet und sein Team BMC trauern um Rennstall-Besitzer Andy Rihs. Wie das US-Team mitteilte, verstarb der Schweizer Inhaber des gleichnamigen Radherstellers im Alter von 75 Jahren am Mittwoch in einer Klinik in Zürich an einer Leukämie-Erkrankung.mehr...

Radsport

Von Degenkolb bis Zabel: Eschborn - Frankfurt zieht Stars an

Eschborn. Ein hochkarätiges Feld kämpft am 1. Mai beim Radklassiker Eschborn - Frankfurt um den Sieg. Die deutschen Hoffnungen ruhen einmal mehr auf den Schultern von John Degenkolb.mehr...

Radsport

Außenseiter Valgren gewinnt Amstel Gold Race - Sagan Vierter

Berg en Terblijt. Der 26 Jahre alte Däne Michael Valgren aus dem Astana-Team hat das Amstel Gold Race gewonnen. 1,8 Kilometer vor dem Ziel hatte er sich zusammen mit Roman Kreuziger von der Favoritengruppe knapp abgesetzt.mehr...

Radsport

Kluge/Bommel Dritte bei Finale der Sixday-Serie

Palma de Mallorca. Madison-Weltmeister Roger Kluge aus Cottbus hat zusammen mit seinem Berliner Partner Henning Bommel beim Finale der Sixday-Serie in der Palma-Arena auf Mallorca Platz drei belegt.mehr...

Radsport

Bora-Radrennstall verlängert mit Hauptsponsor bis 2021

Raubling. Der deutsche Radrennstall Bora-hansgrohe um Weltmeister Peter Sagan darf bis 2021 planen. Hauptsponsor Bora verlängerte den 2019 auslaufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre.mehr...