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Darüber wird im Fahrerlager von Baku auch gesprochen

Baku. Wird Daniel Ricciardo 2019 Ferrari-Teamkollege von Sebastian Vettel? Wie oft hat sich Max Verstappen schon bei einem Rivalen entschuldigt? Was hat Lewis Hamilton mit dem FC Arsenal zu tun? Themen aus dem Fahrerlager der Formel 1.

Darüber wird im Fahrerlager von Baku auch gesprochen

Sebastian Vettel läuft mit seinem Team die Formel-1-Rennstrecke in Baku ab. Foto: Luca Bruno/AP

Wer gewinnt das Formel-1-Rennen in Aserbaidschan? Diese Frage beschäftigt das Fahrerlager natürlich mehr als jede andere. Abseits des vierten Grand Prix der Saison in Baku gibt es aber noch weit mehr Gesprächsthemen.

ABSCHIED: Daniel Ricciardo hat seine Extraklasse als Fahrer zuletzt bei seinem Sieg in China unter Beweis gestellt. Dass der Vertrag des Australiers bei Red Bull Ende dieser Saison ausläuft, rückt ihn auch in den Fokus von Mercedes und vor allem von Ferrari. An Gerüchten über eine Vereinbarung bei Sebastian Vettels Scuderia ab 2019 sei nichts dran, sagte Ricciardo. Er selber habe bislang nur mit Red Bull gesprochen. Der Sohn eines sizilianischen Auswanderers wäre aber ein geeigneter Kandidat für Ferrari, sollte Kimi Räikkönen keinen neuen Vertrag bekommen. „Ich kann ihm nicht wirklich helfen“, sagte Vettel über seinen Vielleicht-demnächst-Teamkollegen. Einen Vertrag müsse Ricciardo schon selbst unterschreiben.

ABBITTE: Natürlich wurde Max Verstappen nochmal nach dem von ihm verschuldeten Crash mit Sebastian Vettel in China gefragt. Ungestüm und ungeduldig war der 20 Jahre alte Red-Bull-Pilot in den Ferrari des Deutschen gekracht. Somit schadete der Niederländer sich und Vettel. Unmittelbar nach dem Grand Prix hatte sich Verstappen entschuldigt. Es sei „noch nicht so oft passiert“, dass er bei einem Konkurrenten Abbitte geleistet habe, räumte der Youngster ein. „Manchmal muss es aber gemacht werden.“ Verstappen empfindet, dass seine Konkurrenten ihre Positionen gegen ihn härter verteidigen als früher. „Eigentlich ist das eine gute Sache“, meinte er. Denn das sei ja schließlich auch ein Zeichen von Respekt.

ARSÈNE: Der angekündigte Abschied von Arsène Wenger beim FC Arsenal hat auch Lewis Hamilton beschäftigt. Der Brite ist nämlich nach eigener Aussage Fan der „Gunners“, seitdem er fünf Jahre alt ist. „Ich möchte ihm alles Gute wünschen“, sagte Hamilton dem englischen TV-Sender Sky Sports. Vor allem die Loyalität Wengers, der nach fast 22 Jahren als Trainer der Londoner im Sommer abtritt, hob Hamilton hervor. Der 33-Jährige traf Wenger sogar schon mehrmals. Der Fußball-Coach habe ihm auch angeboten, mal mit der Mannschaft zu trainieren. „Das habe ich aber noch nicht geschafft“, sagte Hamilton. Vielleicht klappt es dann ja bei dem Nachfolger des längst in die Kritik geratenen früheren Erfolgscoaches.

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