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Das BE feiert 80 Jahre «Dreigroschenoper»

Berlin (dpa) Vor 80 Jahren ist die «Dreigroschenoper» von Bertolt Brecht und Kurt Weill am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin uraufgeführt worden. Zum Jubiläum stand am Sonntag die aktuelle Inszenierung von Robert Wilson auf dem Spielplan des heutigen Berliner Ensembles am Bertolt Brecht-Platz.

Das BE feiert 80 Jahre «Dreigroschenoper»

Brechts «Dreigroschenoper» wurde vor 80 Jahren uraufgeführt.

Stefan Kurt spielt den Mackie Messer, Angela Winkler die Jenny und Jürgen Holtz den Peachum. Gastspiele der in Berlin bereits 60 Mal aufgeführten Wilson- Inszenierung sind in Prag, Amsterdam, Baden-Baden, Bergen, Paris, New York und Tokio geplant.

Mit der aktuellen Inszenierung erinnert das heute von Claus Peymann geleitete Theater an den 31. August 1928, als das Stück im Theater am Schiffbauerdamm zum ersten Mal gezeigt wurde und einen sensationellen Erfolg erzielte. Regie führte damals Erich Engel, die «Spelunken-Jenny» spielte Weills Ehefrau Lotte Lenya. Das Bühnenbild entwarf Caspar Neher.

Die Vorlage, John Gays damals exakt 200 Jahre alte «The Beggar's Opera», wurde von Bertolt Brecht sehr frei bearbeitet und mit anderen Texten unter anderem von François Villon angereichert. Schon den ersten beiden Jahren nach der Uraufführung wurde die «Dreigroschenoper», deren Titel zunächst «Gesindel» lautete, mit der Geschichte des Londoner Straßenräubers und Geschäftemachers Macheath, genannt Mackie Messer sowie des Bettlerkönigs Peachum und seiner Tochter Polly, an über 120 deutschsprachigen Bühnen nachgespielt.

Die Moritat von Mackie Messer «Und der Haifisch der hat Zähne» wurde ein Welthit, der Satz «Was ist ein Bankraub gegen die Gründung einer Bank» wurde zum vielzitierten geflügelten Wort. Unter den Interpreten finden sich Louis Armstrong, Bobby Darin, Ella Fitzgerald, Ute Lemper, Sting und Robbie Williams.

www.berliner-ensemble.de

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