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Das Geiseldrama von Gladbeck

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Das Gladbecker Geiseldrama hat vor zwanzig Jahren Deutschland in Atem gehalten. Nach einem gescheiterten Banküberfall in Gladbeck konnten die beiden Berufsverbrecher Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski mit ihren Geiseln 54 Stunden lang nahezu unbehelligt durch Deutschland und die Niederlande fahren. Der Geiselgangster  Rösner gab am 18. August 1988 in der Kölner Innenstadt der Tagesschau ein Interview - mit einer Pistole im Mund.
Das Gladbecker Geiseldrama hat vor zwanzig Jahren Deutschland in Atem gehalten. Nach einem gescheiterten Banküberfall in Gladbeck konnten die beiden Berufsverbrecher Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski mit ihren Geiseln 54 Stunden lang nahezu unbehelligt durch Deutschland und die Niederlande fahren. Der Geiselgangster Rösner gab am 18. August 1988 in der Kölner Innenstadt der Tagesschau ein Interview - mit einer Pistole im Mund.

Foto: ddp

Journalisten umringten am 18. August 1988 in der Innenstadt von Köln den Fluchtwagen (BMW 735i), in dem die beiden Bankräuber Hans-Jürgen Rösner (damals 31) und Dieter Degowski (damals 32) zusammen mit Rösners Freundin Marion Löblich und den beiden 18-jährigen Geiseln Silke Bischoff und Ines Voitle saßen.
Journalisten umringten am 18. August 1988 in der Innenstadt von Köln den Fluchtwagen (BMW 735i), in dem die beiden Bankräuber Hans-Jürgen Rösner (damals 31) und Dieter Degowski (damals 32) zusammen mit Rösners Freundin Marion Löblich und den beiden 18-jährigen Geiseln Silke Bischoff und Ines Voitle saßen.

Foto: ddp

Bankräuber Hans-Jürgen Rösner lenkte den Wagen in die Kölner Innenstadt. Neben ihm saß seine Freundin Marion Löblich
Bankräuber Hans-Jürgen Rösner lenkte den Wagen in die Kölner Innenstadt. Neben ihm saß seine Freundin Marion Löblich

Foto: ddp

Das Interview, das die Geislenehmer in der Kölner Innenstadt gaben sorgte für massiven Medienrummel. Das Verhalten einiger Journalisten ist im Nachhinein sehr kritisch diskutiert worden.
Das Interview, das die Geislenehmer in der Kölner Innenstadt gaben sorgte für massiven Medienrummel. Das Verhalten einiger Journalisten ist im Nachhinein sehr kritisch diskutiert worden.

Foto: ddp

Die damals 18-jährige Geisel Silke Bischoff saß auf dem Rücksitz neben dem Geiselnehmer Dieter Degowski.
Die damals 18-jährige Geisel Silke Bischoff saß auf dem Rücksitz neben dem Geiselnehmer Dieter Degowski.

Foto: ddp

Silke Bischoff wurde später erschossen.
Silke Bischoff wurde später erschossen.

Foto: ddp

Die Interview-Szene in Köln.
Die Interview-Szene in Köln.

Foto: ddp

Mit einer Waffe in der Hand fordert der am Steuer des Fluchtfahrzeugs sitzende Hans-Jürgen Rösner in der Innenstadt von Köln die umstehenden Journalisten und Passanten auf, den Weg frei zu machen.
Mit einer Waffe in der Hand fordert der am Steuer des Fluchtfahrzeugs sitzende Hans-Jürgen Rösner in der Innenstadt von Köln die umstehenden Journalisten und Passanten auf, den Weg frei zu machen.

Foto: dpa

Der Entführer Dieter Degowski hielt in einem Fluchwagen der Geisel Silke Bischoff in der Innenstadt von Köln eine Waffe an den Hals. Bischoff wurde später getötet.
Der Entführer Dieter Degowski hielt in einem Fluchwagen der Geisel Silke Bischoff in der Innenstadt von Köln eine Waffe an den Hals. Bischoff wurde später getötet.

Foto: dpa

Die bewaffneten Geiselnehmer Dieter Degowski (l) und Hans-Jürgen Rösner kaperten am 17.8.1988 in Bremen einen Linienbus. Darin saß auch die später getötete Geisel Silke Bischoff (vorne links).
Die bewaffneten Geiselnehmer Dieter Degowski (l) und Hans-Jürgen Rösner kaperten am 17.8.1988 in Bremen einen Linienbus. Darin saß auch die später getötete Geisel Silke Bischoff (vorne links).

Foto: dpa

Bereits am 17. 8. beantwortete Hans-Jürgen Rösner mit der Waffe in der Hand Fragen von Journalisten.
Bereits am 17. 8. beantwortete Hans-Jürgen Rösner mit der Waffe in der Hand Fragen von Journalisten.

Foto: dpa

Der Fluchtwagen der Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski  (BMW, r.) und der Mercedes, mit dem die Polizei die Geiselnehmer stoppte. Sie standen am 18. August 1988  auf der A3 in Richtung Frankfurt am Main in Höhe von Bad Honnef.
Der Fluchtwagen der Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski (BMW, r.) und der Mercedes, mit dem die Polizei die Geiselnehmer stoppte. Sie standen am 18. August 1988 auf der A3 in Richtung Frankfurt am Main in Höhe von Bad Honnef.

Foto: ddp

16. August 1988: In Unterhose bringt ein Polizeibeamter - wie von den Geiselgangstern gefordert - 300 000 Mark in die Deutsche Bank im Gladbecker Stadtteil Rentfort, die Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski überfallen hatten.
16. August 1988: In Unterhose bringt ein Polizeibeamter - wie von den Geiselgangstern gefordert - 300 000 Mark in die Deutsche Bank im Gladbecker Stadtteil Rentfort, die Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski überfallen hatten.

Foto: dpa

Zwanzig Jahre danach: So sieht es heute am Ausgangspunkt des Geiseldramas aus. Wo damals die Filiale der Deutschen Bank war, ist heute ein Drogeriemarkt. In der Bank verschanzten sich die Geiselganster stundenlang.
Zwanzig Jahre danach: So sieht es heute am Ausgangspunkt des Geiseldramas aus. Wo damals die Filiale der Deutschen Bank war, ist heute ein Drogeriemarkt. In der Bank verschanzten sich die Geiselganster stundenlang.

Foto: Klemp

Wenige Wochen nach dem furchtbaren Drama wurde die Filiale der Deutschen Bank im Gladbecker Stadtteil Rentfort geschlossen.
Wenige Wochen nach dem furchtbaren Drama wurde die Filiale der Deutschen Bank im Gladbecker Stadtteil Rentfort geschlossen.

Foto: Klemp

Das Ladenlokal, das früher die Deutsche Bank beherbergte, liegt in einer dunklen Passage.
Das Ladenlokal, das früher die Deutsche Bank beherbergte, liegt in einer dunklen Passage.

Foto: Klemp

Das Gladbecker Geiseldrama hat vor zwanzig Jahren Deutschland in Atem gehalten. Nach einem gescheiterten Banküberfall in Gladbeck konnten die beiden Berufsverbrecher Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski mit ihren Geiseln 54 Stunden lang nahezu unbehelligt durch Deutschland und die Niederlande fahren. Der Geiselgangster  Rösner gab am 18. August 1988 in der Kölner Innenstadt der Tagesschau ein Interview - mit einer Pistole im Mund.
Journalisten umringten am 18. August 1988 in der Innenstadt von Köln den Fluchtwagen (BMW 735i), in dem die beiden Bankräuber Hans-Jürgen Rösner (damals 31) und Dieter Degowski (damals 32) zusammen mit Rösners Freundin Marion Löblich und den beiden 18-jährigen Geiseln Silke Bischoff und Ines Voitle saßen.
Bankräuber Hans-Jürgen Rösner lenkte den Wagen in die Kölner Innenstadt. Neben ihm saß seine Freundin Marion Löblich
Das Interview, das die Geislenehmer in der Kölner Innenstadt gaben sorgte für massiven Medienrummel. Das Verhalten einiger Journalisten ist im Nachhinein sehr kritisch diskutiert worden.
Die damals 18-jährige Geisel Silke Bischoff saß auf dem Rücksitz neben dem Geiselnehmer Dieter Degowski.
Silke Bischoff wurde später erschossen.
Die Interview-Szene in Köln.
Mit einer Waffe in der Hand fordert der am Steuer des Fluchtfahrzeugs sitzende Hans-Jürgen Rösner in der Innenstadt von Köln die umstehenden Journalisten und Passanten auf, den Weg frei zu machen.
Der Entführer Dieter Degowski hielt in einem Fluchwagen der Geisel Silke Bischoff in der Innenstadt von Köln eine Waffe an den Hals. Bischoff wurde später getötet.
Die bewaffneten Geiselnehmer Dieter Degowski (l) und Hans-Jürgen Rösner kaperten am 17.8.1988 in Bremen einen Linienbus. Darin saß auch die später getötete Geisel Silke Bischoff (vorne links).
Bereits am 17. 8. beantwortete Hans-Jürgen Rösner mit der Waffe in der Hand Fragen von Journalisten.
Der Fluchtwagen der Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski  (BMW, r.) und der Mercedes, mit dem die Polizei die Geiselnehmer stoppte. Sie standen am 18. August 1988  auf der A3 in Richtung Frankfurt am Main in Höhe von Bad Honnef.
16. August 1988: In Unterhose bringt ein Polizeibeamter - wie von den Geiselgangstern gefordert - 300 000 Mark in die Deutsche Bank im Gladbecker Stadtteil Rentfort, die Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski überfallen hatten.
Zwanzig Jahre danach: So sieht es heute am Ausgangspunkt des Geiseldramas aus. Wo damals die Filiale der Deutschen Bank war, ist heute ein Drogeriemarkt. In der Bank verschanzten sich die Geiselganster stundenlang.
Wenige Wochen nach dem furchtbaren Drama wurde die Filiale der Deutschen Bank im Gladbecker Stadtteil Rentfort geschlossen.
Das Ladenlokal, das früher die Deutsche Bank beherbergte, liegt in einer dunklen Passage.