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Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth

Bayreuth (dpa) Es ist ein Barockjuwel, das heute noch einen lebendigen Eindruck von der damaligen Fest- und Opernkunst gibt: Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist eines der wenigen erhaltenen Barocktheater Europas.

Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth

Das Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth ist ein Barockjuwel. Foto: David Ebener

Es wurde 1746 bis 1750 erbaut und gilt als eines der wichtigsten baulichen Zeugnisse der absolutistischen Gesellschaft. Aus architektonischer Sicht ist es ein Schlüsselwerk zwischen dem italienischen Theaterbau, der sich an der Antike orientierte, und den bürgerlichen Opernhäusern des 19. Jahrhunderts.

Errichten ließ das Markgräfliche Opernhaus Markgräfin Wilhelmine, die Lieblingsschwester des Preußenkönigs Friedrich II. Sie machte aus der verschlafenen Provinzstadt Bayreuth ein Zentrum der Kunst und Kultur. Ihr Opernhaus baute der damals europaweit führende Theaterarchitekt Giuseppe Galli Bibiena. Genutzt wurde es nicht nur für künstlerische Aufführungen, sondern auch für Feste.

Indirekt ist das Opernhaus auch dafür verantwortlich, dass Richard Wagner nach Bayreuth kam und den Ort zu seiner Festspielstadt machte: Das Opernhaus lockte den Komponisten an, doch schließlich fand er das Haus dann doch ungeeignet für seine Pläne. In Bayreuth blieb er trotzdem - König Ludwig II. ließ ihm ein neues Festspielhaus auf dem Grünen Hügel errichten.

Der Freistaat Bayern lässt das Markgräfliche Opernhaus zurzeit renovieren. Dafür sind Kosten von 19 Millionen Euro vorgesehen.

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