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Das Revier zu Wasser und zu Lande

LWL-Industriemuseum

Das Ruhrgebiet zu Wasser und zu Lande erleben – beides ist möglich im LWL-Industriemuseum, einem Verbundmuseum mit acht Standorten in Westfalen-Lippe, fünf davon im Ruhrgebiet.

17.03.2018
Das Revier zu Wasser und zu Lande

Um „Revierfolklore“ geht es in einer Ausstellung der Zeche Hannover in Bochum. LWL / Martin Holtappels © FOto: Martin Holtappels/ LWL

Im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop können Besucher täglich zu Bootsausflügen über die Kanäle starten. Zu besonderen Anlässen heizt das Industriemuseum sein Dampfschiff „Nixe“ an und bittet Fahrgäste an Bord. Hoch hinaus geht es auf der Henrichshütte Hattingen, wo der älteste erhaltene Hochofen des Reviers steht. Von der Besucherplattform aus bietet sich ein toller Blick ins Ruhrtal.

Festen Boden unter den Füßen haben Besucher der drei Bergbaustandorte. Wie es war, als die „Kumpel“ vor über 200 Jahren das schwarze Gold in niedrigen Stollen abbauten, zeigt die Zeche Nachtigall in Witten. Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe, stoßen Gäste im Besucherbergwerk zu einem echten Steinkohlenflöz vor. Auf den Zechen Zollern in Dortmund und Hannover in Bochum werden spätere Epochen des Kohlezeitalters anschaulich.

Diese Epoche endet im Revier 2018 mit Schließung der letzten Zeche. Sonderausstellungen greifen das Thema auf: Die Schau „RevierGestalten“ auf der Zeche Zollern fragt nach den Umbrüchen und Identitäten. Die Zeche Hannover beleuchtet in der Ausstellung „Revierfolklore“ die Erinnerungskultur zwischen Heimatkult und Kommerz.

www.lwl-industriemuseum.de

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