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"Das ist die Königsklasse"

APLERBECK Ein Gespräch von Bürger zu Politiker. Oft nicht so einfach. Man sieht sich eben selten. Um den Kontakt herzustellen gibt es die Bürgersprechstunden. Jörg Bauerfeld sprach mit Bezirksvorsteher Sascha Mader über diese Einrichtung.

15.10.2007

Guten Tag Herr Mader, diesmal sind Sie in Berghofen im Begegnungszentrum Am Oldendieck zu Gast. Wie oft sind sie in punkto Bürgersprechstunde unterwegs? Mader: Ich bemühe mich vier bis fünf Mal im Jahr solche Veranstaltungen durchzuführen, wobei ich versuche, diese auf die Ortsteile zu verteilen.

Was für Themen werden denn zumeist bei diesen Anlässen angeschnitten? Mader: Es geht um die Alltagsprobleme der Bürger vor ihrer Haustür. Um den Straßenzustand, die Sauberkeit im Ortsteil oder um das Baurecht.

Und Sie haben auf alle Fragen eine Antwort parat? Mader: Nein, natürlich nicht immer, aber ich bemühe mich möglichst praktisch zu helfen.

Um sich den Fragen den Besucher stellen zu können, müssen Sie doch Ihren Stadtbezirk in und auswendig kennen? Mader: Man braucht zumindest eine gewisse örtliche Dimension. Ich habe davon profitiert, dass ich die Ortsteile schon mit dem Fahrrad abgefahren habe, da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Joggen durfte. Da lernt man den Stadtbezirk kennen.

Und die Probleme der Besucher. Mader: Ja, aber bestimmte Probleme kann ich auch nur speichern und sie dann an Stellen herantragen, die das dann erledigen müssen. Ein Loch in der Straße zum Beispiel. Da bin ich Vermittler.

Braucht man als Politiker ein dickes Fell, um sich den Fragen der Bürger zu stellen? Mader : (lacht) Nein, für mich ist eine Bürgersprechstunde eigentlich die Königsklasse. Denn wo sonst kann man den Menschen im Stadtteil besser vermitteln, was Politiker so machen.

Wird es in diesem Jahr noch eine weitere Bürgersprechstunde geben? Mader: Ja, auf jeden Fall.

Und wo und wann wird das dann sein? Mader: Im Dezember 2007, so viel kann ich schon sagen. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben. Aber es wird auf jeden Fall im Bereich Sölde, Sölderholz oder Lichtendorf sein.