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"Das war ein Schuss vor den Bug"

Stimmen zum Spiel

Große Enttäuschung nicht nur bei den VfL-Fans, sondern auch bei den VfL-Fußballern, die auch nach dem neunten Spiel auf dem Bieberer Berg dort ohne Sieg bleiben.

OFFENBACH

von Von Christian Aubel

, 15.08.2010
"Das war ein Schuss vor den Bug"

VfL-Angreifer Chong Tese.

Ich bin maßlos enttäuscht, denn wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass es für die Kickers ein großer Vorteil ist, bereits Wettkampfpraxis zu haben. Wir konnten gegen ihre Aggressivität nichts dagegensetzen. Das ist ein bitteres Aus, aber ich bin sicher, dass wir in einer Woche gegen 1860 München einen anderen VfL sehen werden. Ich werden in den nächsten Tagen mit der Mannschaft ruhig und sachlich, aber auch konzentriert umgehen. Ich habe volles Verständnis für unsere maßlos enttäuschten Fans, die uns nach Offenbach begleiten und dann so ein Spiel sehen.

Wir hatten unsere erste richtige Chance nach 29 Minuten. Das war die Schlüsselszene. Geht der Ball nicht an den Pfosten, sondern rein, dann kippt das Spiel. Von uns gab es zu wenig Gegenwehr, außerdem standen wir viel zu weit weg vom Gegner. Wir wissen, was wir falsch gemacht haben und werden gegen 1860 München zeigen, dass wir es besser können. Offenbach hatte viel Selbstvertrauen, Rhythmus und Biss, der uns gefehlt hat.

Der Gegner war uns mit seinem Laufspiel in allen Belangen überlegen. Er hat über 90 Minuten den Ball viel besser laufen lassen. Das war der Grund, weshalb wir uns nicht durchgesetzt haben.

Das war für uns eine bittere Niederlage und ein Schuss vor den Bug. Mit so einer Leistung werden wir nicht um den Aufstieg mitspielen können. Das einzig Positive ist, dass wir uns jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren können, aber das ist ja kein Trost.

Wir haben mit unserer Leistung fast da angeknüpft, wo wir am Ende der vergangenen Saison aufgehört haben. Wir haben uns die Tore wieder selbst reingehauen, so kann man auch gegen einen Drittligisten nicht bestehen, und gegen Zweitliga-Konkurrenten erst recht nicht.