Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

David Byrne entschuldigt sich

New York. Der britische Musiker hat für sein neues Album mit keiner einzigen Frau zusammengearbeitet. Das bedauert er im Nachhinein außerordentlich.

David Byrne entschuldigt sich

Der Musiker David Byrne arbeitete auf seinem neuen Album nur mit Männern. Foto: Albin Lohr-Jones

Der Musiker David Byrne (65) hat sich für das Fehlen von weiblichen Kooperationspartnern auf seinem neuen Album „American Utopia“ entschuldigt. „Diese Lücke ist etwas Problematisches und in unserer Branche Weitverbreitetes“, schrieb Byrne bei Instagram.

„Ich bereue es, dass ich für dieses Album keine Frauen angeheuert oder mit ihnen zusammengearbeitet habe - das ist lächerlich.“ 

Zuvor hatte Byrne per Instagram sein neues Album mit einer Zusammenstellung von Fotos von Kooperationspartnern beworben - unter anderem Brian Eno und Musiker wie Jack Penate, Daniel Lopatin und Sampha. Daraufhin hatte Byrne viel Kritik geerntet, weil auf den Fotos keine einzige Frau zu sehen war. „Ich bin froh, dass wir in einer Zeit leben, in der diese Konversation passiert“, schrieb Byrne danach. „Es ist schwer zu realisieren, dass - egal wie viel Zeit man darauf verwendet, die Welt in eine als richtig angesehene Richtung voranzubringen - man selbst manchmal Teil des Problems ist.“

Der in Schottland geborene Musiker war in den 70er und 80er Jahren als Sänger der Talking Heads und später als Solokünstler berühmt geworden, arbeitet aber auch als Filmkomponist, Buchautor, Fotograf und Kolumnenschreiber.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Musik

Inga Humpe erhält Fred-Jay-Preis

München. Die GEMA verleiht den Fred-Jay-Preis seit 1989 - und nun zum 30. Mal Er ist benannt nach dem österreichischen Textdichter Fred Jay (1914–1988). Preisträger früherer Jahre waren unter anderem Rio Reiser, Silbermond oder Katja Ebstein.mehr...

CD-Kritik

Sting und Shaggy - Entspannt und fröhlich

London. Mit der Ankündigung eines gemeinsamen Albums erstaunten Sting und Shaggy die Musikwelt. Doch das Ergebnis kann sich hören lassen. Dass die neuen Freunde bei den Aufnahmen ihren Spaß hatten, hört man. In den launigen, sommerlichen Songs geht es aber auch um ernste Themen.mehr...

CD-Kritik

Die Sloan-Rechnung: Vier mal drei macht „12“

Berlin. Vier Songschreiber, jeweils drei neue Lieder - unterm Strich steht „12“ von der kanadischen Retro-Rockband Sloan. Ein Powerpop-Album wie gemacht für einen schönen Frühlings- oder Sommertag.mehr...