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17.000 Fans in Mönchengladbach

David Guetta - live oder aus der Konserve?

MÖNCHENGLADBACH Eine strahlende Sonne, ein fahler Mond und ein bestens gelaunter DJ-Star ergaben einen atmosphärischen Dreiklang, der gut 17.000 Fans in Mönchengladbach in Ibiza-mäßig ausgelassene Feierlaune versetzt hat. Es war vermutlich eine der größten Open Air-Partys, bei der David Guetta je aufgelegt hat. Doch war wirklich alles live?

David Guetta - live oder aus der Konserve?

DJ David Guetta hatte am Freitag während der "Listen"-Tour den ersten Deutschland-Gig in Hamburg absolviert. (Bild). Am Samstag legte er vor 17.000 Fans in Mönchengladbach auf, Sonntag steht Hannover auf dem Programm. Im Oktober kommt Guetta nach Köln.

Auf jeden Fall aber war es das größte Konzertereignis, das bislang im SparkassenPark, dem ehemaligen HockeyPark, stattgefunden hat.

Ein wuchtiges "Dum-Dum-Dum" elektronischer Bass-Sounds markiert das Startsignal und gibt den stampfenden Rhythmus vor, zu dem jeder mitklatschen kann und es auch tut. Mit "Play Hard" startet der 47-jährige DJ und Musikproduzent aus Paris die Party mit Klassikern und Tracks seines aktuellen Albums "Listen". Fans aller Altersstufen winken und tanzen zu der der Pop-House-Elektro-Mischung des aktuell erfolgreichsten Vertreters seiner Zunft.

Programm digital vorgefertigt? 

Von seinem imposanten Mischpult in zehn Meter Höhe aus kann Guetta die musikalische Dramaturgie, die kein Innehalten kennt, bestens steuern. Eine aufwändige Video-Projektion überträgt seine Mixarbeit an den diversen Reglern, sie soll offenbar dem Verdacht begegnen, das ganze Programm sei digital vorgefertigt und Guetta gebe lediglich noch den Animateur.

Video-Bilder stimmen nicht ganz überein

Wer genau hinsieht erkennt, dass tatsächlich nicht alle Bilder dem Live-Geschehen entsprechen. So sieht man schon mal auf Bildern einen soundmixenden Guetta und hört den entsprechenden Rhythmuswechsel, während der Echtzeit-Guetta derweil einen Energy-Riegel auspackt und genüsslich hineinbeißt. Wieviel bei diesem bombastischen Sound-Dinner aus Klang-Konserve besteht, und was in der Disco-Küche frisch zubereitet wird, weiß letztlich nur der agierende Küchenchef selbst.

Fans sind begeistert

Seinen restlos begeisterten Gästen schmeckt die Mischung aus Pop- und Rocksamples von Sonny und Cher, über Oasis und Coldplay bis hin zu den White Stripes und House-Grooves jedenfalls außerordentlich gut. Klassiker wie "Titanium" - mit großem Fanchor - werden ebenso frenetisch bejubelt wie "Hey Mama", "Bad" oder "Dangerous".

Zum Finale hätte sich ein restlos begeistertes Publikum gern noch endlos weitere Zugaben für die Sommerparty gewünscht. So ist die Show aber um halb elf, einer Zeit, zu der das Party-Volk sich normalerweise frühestens auf die Piste begibt, leider schon vorbei. 

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