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Dax gibt in lustlosem Handel weiter nach

Frankfurt/Main (dpa) Das trübe Herbstwetter scheint auch den Anlegern aufs Gemüt zu schlagen: Nicht einmal positive Konjunktur- und Unternehmenszahlen können die Investoren zum Kaufen verlocken.

Dax gibt in lustlosem Handel weiter nach

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (Dax). Foto: Fredrik von Erichsen

Der Dax hat in einem lustlosen Handel weiter nachgegeben. Das deutsche Leitbarometer verlor zum Handelsschluss 0,51 Prozent auf 10 523,07 Punkte. Selbst überraschend gute Geschäftszahlen von BASF und erfreuliche Konjunkturdaten aus der Eurozone hellten die Stimmung nicht auf.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank um 0,32 Prozent auf 21 247,90 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es mit minus 1,35 Prozent auf 1781,54 Zähler noch deutlicher abwärts.

Frische Wirtschaftsdaten aus Europa konnten die Tristesse nicht verscheuchen: Die Industrieproduktion in der Eurozone war im August stärker gestiegen als erwartet.

An der Dax-Spitze knüpften die Lufthansa-Papiere mit plus 4,29 Prozent an ihren kräftigen Kursgewinn vom Vortag an. Die Fluggesellschaft hatte die Anleger zuletzt mit guten Verkehrszahlen erfreut.

Mit der beginnenden Berichtssaison tröpfeln hierzulande auch die ersten Unternehmensergebnisse ein: Überraschend gute Quartalszahlen hatten die Papiere des Chemiekonzerns BASF am Vormittag bei knapp 80 Euro noch auf den höchsten Stand des Jahres gehievt. Am Ende des Tages gaben sie ihren Kursgewinn wieder ab und kosteten mit 78,33 Euro soviel wie zum Vortagesschluss.

Die Anteile des Chipherstellers Infineon verloren im unteren Dax-Feld 1,42 Prozent, die Titel des Softwarekonzerns SAP büßten 1,58 Prozent ein. Im TecDax rutschten die Papiere von Adva Optical um 4,82 Prozent ab. Die Stimmung im Technologiesektor wurde von einem Gewinneinbruch beim schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson deutlich getrübt.

Für die zuletzt stark gelaufenen Aktien des TecDax-Neulings S&T ging es am Index-Ende sogar um 11,29 Prozent in die Tiefe. Der IT-Spezialist will sich beim Minicomputerhersteller Kontron einkaufen. Die Mittel dafür will S&T über eine Kapitalerhöhung einsammeln. Dies habe die Titel belastet, hieß es am Markt.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,42 Prozent auf 3008,03 Punkte. Nach unten ging es auch für den Pariser Cac 40 und den Londoner FTSE 100. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial notierte zum europäischen Handelsschluss unverändert.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,10 Prozent auf minus 0,11 Prozent. Der Rentenindex Rex stagnierte bei 143,35 Punkten. Der Bund-Future verlor 0,26 Prozent auf 163,27 Punkte. Der Eurokurs sank in Richtung 1,10 US-Dollar und kostete zuletzt 1,1013 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag den Referenzkurs auf 1,1020 (Dienstag: 1,1079) US-Dollar festgesetzt. Damit hatte der Dollar 0,9074 (0,9026) Euro gekostet.

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