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Dem Bild vertrauen

Ausstellung Kunstmuseum

„Bildvertrauen“: Der Titel der neuen Ausstellung passt zu Gerda und Helmut Jaeschke. Die beiden Kunstsammler haben Vertrauen in Malerei, die abseits von plumpem Naturalismus Welt abbildet, deutet, verändern will. Ihre Sammlung erobert nun die Weiten des Kunstmuseums.

BOCHUM

von von Ronny von Wangenheim

, 26.05.2011
Dem Bild vertrauen

Gerda und Helmut Jaeschke haben 20 Jahre in ihrem Studio Jaeschke, einem alten Bauernhaus, zeitgenössische Künstler ausgestellt. 20 Jahre später schauen sie zurück und nach vorne.

Dass ihr Vertrauen in das Bild gerechtfertigt ist, sieht man, wenn man sich mit dem Bochumer Ehepaar noch einmal umschaut in den großzügigen Räumen des Museums. „Diese Weite ist wunderbar für die Bilder“, sagt Helmut Jaeschke und lächelt: „Und wunderbar für uns“. In ihrem Studio Jaeschke, das sie 20 Jahre lang von 1970 bis 1990 für Ausstellungen öffneten, hingen die Bilder da schon enger zusammen.

Das Kunstmuseum würdigt nun dieses Engagement mit der Ausstellung, die zum einen ein Rückblick ist. 20 Jahre lang hat das Ehepaar im historischen Bauernhaus unweit der Ruhr-Universität ausgestellt, gesammelt und junge Künstler gefördert. Aktuellste Tendenzen wurden dort präsentiert. Enge Kontakte zu Künstlern entstanden. Kein Wunder, dass sich sechs von ihnen morgen zur Eröffnung angesagt haben.