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Demonstration Zeche Victoria

19.10.2007
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CDU-Bundesttagsabgeordneter Dr. Norbert Lammert am Rednerpult. Rechts neben ihm Viktoria-Betriebsratsvorsitzender Horst Krischer, neben Krischer SPD-Politiker Dieter Wiefelspütz.
Die Lunte brennt: Ein Spruch, der die Stimmung unter den Bergleuten ausdrückte.
Die Demonstration der 36000 vor 20 Jahren war ein eindrucksvolles Beispiel für die Solidarität unter den Bergleuten und mit den Bergleuten.
Die Sorge um die Arbeitsplätze betraf die ganze Familie. Klar, dass auch Frauen und Kinder an der Demonstration teilnahmen.
Der Demonstrationszug schien endlos. 36000 Teilnehmer waren es insgesamt, die sich zur Kundgebung trafen.
Die Sorge vor Arbeitslosigkeit, vor allem auch der kommenden Generation, ging um unter den Demonstranten.
Die Demo machte Schlagzeilen in ganz Deutschland. Hier hat sich ein Kamerateam eine gute Position gesichert.
Der damalige Wirtschaftsminister Martin Bangemann war Buhmann Nummer eins der Bergleute und wurde daher auf den Transparenten besonders oft angesprochen.
Tansparente wohin das Auge schaute.
Die Polizei sicherte die Marschsäulen. Die Betriebsräte sind noch heute stolz, dass es keinerlei Zwischenfälle gab.
Die ersten Demonstranten biegen von der Kurt-Schumacher-Straße ab zum Theaterparkplatz.
Natürlich durfte eine Bergmannskapelle inmitten der Demonstranten nicht fehlen.
Ewald Brenne, damals Bezirksleiter der IGBE Ruhr-Ost, am Mikrofon.
Eine der fünf Marschsäulen ist in die Kurt-Schumacher-Straße eingebogen. In der ersten Reihe die späteren Redner.
Särge wurden von Demonstranten getragen: Symbol der Angst vor einem sterbenden Bergbau.
Aus vielen Bergwerksstandorten des Ruhrgebiets marschierten die Demonstrationsteilnehmer über die Kurt-Schumacher-Straße zum Theaterparkplatz.
So dicht standen die Menschen vor der Rednerbühne.
Lünens Bürgermeister Hans-Werner Harzer am Mikrofon.
Ernste Gesichter inmitten der Transparente.
Auf Papas Schultern konnte man besser sehen.
"Bonn, wir kommen" steht auf dem Sarg. Viele Bergleute waren zum Marsch auf die (damalige) Hauptstadt entschlossen.
Menschen mit Transparenten dicht und dicht. So etwas hatte Lünen noch nicht erlebt.
Von der Zeche marschierten die Demonstranten über die Barbarastraße in die Innenstadt.
Die ehemaligen Betriebsräte Siegfried Gronemeyer (64, l.) und Horst Krischer (66.) vor den Trümmern der Zeche Victoria. Am 24. Oktober 1987 versammelten sich hier tausende Menschen.© Foto Goldstein
Sanierungsfall: Hinweisschild am Bauzaun des Victoriageländes. RN-Foto Goldstein