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Denkmalschutz bei Opel: CDU kritisiert OB Scholz

"Überrascht von Gutachten"

Die Nachricht, dass zwei Gebäude auf dem Geländes des Opel-Werks in Laer vorläufig unter Denkmalschutz stehen, hat im Haupt- und Finanzausschuss hohe Wellen geschlagen. Die CDU übt Kritik an Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz: Warum überhaupt ein Gutachten zur Prüfung der Denkmalwürdigkeit in Auftrag gegeben wurde, ist der Partei unverständlich.

von Miriam Instenberg

BOCHUM

, 08.11.2014
Denkmalschutz bei Opel: CDU kritisiert OB Scholz

Der Denkmalschutz der Gebäude auf den Opel-Flächen in Laer könnte laut CDU für Probleme in Sachen Folgenutzung sorgen.

Kritische Fragen zur Arbeit der Unteren Denkmalbehörde, die Ottilie Scholz untersteht, musste sich Bochums Bürgermeisterin laut CDU in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vergangene Woche gefallen lassen. Scholz sei selbst überrascht von dem durch die Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten.

Der Rat der Stadt hatte eigentlich schon beschlossen, die Denkmalwürdigkeit der Opel-Gebäude aus den 1960er Jahren abzulehnen. Warum trotzdem ein Gutachten auf den Weg gebracht wurde, das muss jetzt geklärt werden. Sollten die Gebäude dauerhaft unter Denkmalschutz gestellt werden, wäre das eine ernste Restriktion für die Folgenutzung von Werk I und hätte erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, sagte Roland Mitschke für die CDU. Immerhin ginge es um 10.000 Quadratmeter Bürofläche und die bislang ungeklärte Frage nach dem Brandschutz nach dem Ende der Opel-Produktion in Bochum.

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