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Der ESC 2018 ist nicht alternativlos

Berlin. Das ESC-Finale ist die publikumsstärkste TV-Show im Fernsehen. Wer sich jedoch für das ritualhafte Treiben in der Musikbranche an diesem Samstag in Lissabon nicht interessiert, hat durchaus Alternativen.

Der ESC 2018 ist nicht alternativlos

Rasmussen aus Dänemark während der 2. Generalprobe des 2. Halbfinals des Eurovision Song Contest in Lissabon. Das Finale findet am 12. Mai 2018 statt. Foto: Jörg Carstensen

Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist nach dem Ende der ZDF-Show „Wetten, dass..?“ eindeutig die attraktivste Fernsehshow im deutschen Fernsehen.

Auch im vergangenen Jahr saßen trotz des schon länger enttäuschenden Abschneidens der deutschen Teilnehmer um die acht Millionen Zuschauer vor den TV-Geräten und verfolgten die Punktevergabe im Ersten. Doch ESC-Muffel gibt es viele. Für sie stehen an diesem Samstag genügend Alternativen zur Auswahl - wenn auch oft aus der Konserve. Einige Beispiele:

ZDF: „Wilsberg: Bittere Pillen“ (20.15 Uhr)

In dem drei Jahre alten Krimi soll Wilsberg (Leonard Lansink) im Auftrag des Heilpraktikers Seekatz (Folker Banik) dessen Frau beschatten. Wenig später ist Seekatz tot - ermordet auf der Massagebank. Dahinter könnte der einflussreiche Pharmaunternehmer Stegner (Stefan Kurt) stecken. Oder etwa die trauernde Gattin?

RTL: „Die schönsten Fernsehmomente Deutschlands“ (20.15 Uhr)

Wenn RTL spürt, dass die Konkurrenz schwere Geschütze auffährt, helfen meistens Konserven in Shows wie „Die 25...“ oder „Die schönsten Fernsehmomente Deutschlands“. Dieses Mal ist das Jahr 2014 dran. Erinnerungen an die Fußball-WM und den Titelgewinn werden geweckt, auch Wladimir Klitschkos Karriereende und „der rührigste Moment“ aus der Vox-Show „Sing meinen Song“ mit Andreas Gabalier.

SAT.1: „Merida - Legende der Highlands“ (20.15 Uhr)

Wilde Locken lassen den knallharten Rückschluss zu: Merida ist auf dem Bildschirm. Die Animationsfigur, mittlerweile sechs Jahre alt, lässt sich von ihrer Mutter, Königin Elinor, nichts sagen. Erst recht nicht, wen sie heiraten soll. Die störrische Prinzessin sträubt sich gegen alle Vorschläge und geht den Pakt mit einer Hexe ein.

PROSIEBEN: „Scary Movie 5“ (20.15 Uhr)

Gruselabend statt ESC: Jody (Ashley Tisdale) und ihr Ehemann Dan (Simon Rex) ziehen mit den Kindern in ein größeres Haus. Dort poltert ein böser Geist. Ein Fachmann muss ran. Nach sieben Jahren Pause erschien 2013 wieder ein „Scary Movie“ und floppte an den Kinokassen. Um 22 Uhr geht's mit der „Final Destination III“ horrormäßig weiter.

RTL II: „Die Firma“ (20.15 Uhr)

Mittlerweile ist „Die Firma“ nach dem gleichnamigen Bestseller von John Grisham 25 Jahre alt und ein Filmklassiker: Der Harvard-Absolvent Mitch (Tom Cruise) startet bei einer Nobelkanzlei. Nach lauter Todesfällen unter den Kollegen erfährt Mitch, dass Avery Tolar (Gene Hackman) und die anderen Teilhaber der Firma für die Mafia arbeiten.

ARTE: „Die fantastische Reise der Vögel“ (20.15 Uhr)

Ob es sich um Ringelgänse über Frankreich oder um Braunpelikane über Baja California handelt: Faszinierende Bilder aus der Vogelperspektive bietet Arte in dem sechs Jahre alten Dokumentarfilm der BBC. Vier Jahre dauerten die Dreharbeiten auf allen Kontinenten, die die eindrucksvollen weiten Reisen der Vögel nachzeichnen.

3SAT: „Barenboim oder die Kraft der Musik“ (21.55 Uhr)

Das ist der Gegenentwurf zum ESC: Der Film von Sabine Scharnagl zeigt, wie der Dirigent Daniel Barenboim auf musikalische Art die friedliche Koexistenz aller Menschen herbeiführen will. Das Musikerporträt von Sabine Scharnagl läuft zum 70. Geburtstag Israels.

SPORT1: Eishockey-WM (20 Uhr)

Rund acht Stunden nach der deutschen Begegnung gegen Lettland treffen in derselben Gruppe die Mitfavoriten im Kampf um den Titel Kanada und Finnland aufeinander. Sie standen sich auch beim Olympischen Turnier im Viertelfinale gegenüber, die Finnen scheiterten damals knapp.

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