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Der Giro ist eine Marke

BOCHUM "Das neue Konzept mit der Ausweitung des Gastronomie-Bereiches und der zusätzlichen Showbühne an der Kreuzung Königsallee-Südring hat sich bewährt", zog Giro-Organisator Mark Claußmeyer zufrieden Bilanz.

Der Giro ist eine Marke

Ernst Claußmeyer verkündet das Aus.

Rund 240 000 Zuschauern waren am Samstag und Sonntag an die Rennstrecke durch die Bochumer City geeilt, um hautnah die Leistungen der Spitzen-Radfahrer zu verfolgen.

Zwei Regenschauer am Sonntag Nachmittag sorgten zwar für einen kurzzeitigen Besucherschwund, doch als die Sonne wieder zwischen den Wolken durchschien, eilten die Zuschauer zurück an die Strecke, um das dramatische Finale des Weltranglistenrennens der Herren zu verfolgen.

Das Glück erarbeitet

Dass mit Eric Baumann ein Sparkassen-Fahrer beim Heimrennen ganz oben auf dem Siegertreppchen stand, sorgte für zusätzliche Begeisterung, auch wenn Baumann vom Sturz des führenden Niederländers Servais Knaven 250 Meter vor dem Zielstrich profitierte. "Etwas Glück gehört auch zu so einem Erfolg", bekannte Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter des Sparkassen-Teams, "doch das haben wir uns auch schwer erarbeitet."

Zwar fehlten in diesem Jahr die großen internationalen Stars sowie die deutschen Olympiastarter, dennoch war von einem Zuschauerschwund nichts zu spüren. Im Gegenteil. Ernst Claußmeyer: "Der Zuschauerzuspruch beim weltweit größten Derny-Rennen der Herren war sogar der beste in der gesamten Giro-Geschichte. Der Giro hat sich in Bochum als Marke etabliert." Dies glaubt auch Volker Goldmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse: "Aufgrund der Olympischen Spiele war es diesmal nicht möglich, die großen internationalen Rennställe mit ihren Topstars zu verpflichten. Doch das Konzept, neue und frische Gesichter zu präsentieren, ist voll aufgegangen." Dennoch soll im kommenden Jahr auch wieder die internationale Spitzenklasse in Bochum zu sehen sein.

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