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Der Kaufrausch blieb noch aus

INNENSTADT Nur noch zwei Wochen bis Weihnachten, und wer jetzt noch nicht alle Geschenke beisammen hat, muss sich sputen. Da sollte doch eigentlich so ein verkaufsoffener Adventssonntag den Wittenern gelegen kommen. Die nutzten den Sonntagnachmittag aber eher für einen gemütlichen Bummel durch die Innenstadt.

von Von Svenja Kaiser

, 09.12.2007
Der Kaufrausch blieb noch aus

Viele Wittener kamen zum Bummeln in die City, aber nicht unbedingt zum Kaufen.

„So ein Sonntag ist eher für Familien, die mit ihren Kindern in Ruhe ein bisschen in den Geschäften gucken gehen“, erzählt Anne Blättermann, Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof. Auch wenn die Umsätze nicht maßgeblich höher als an den Wochentagen sind, so haben die Leute doch noch einen Tag mehr Zeit, Geschenkideen zu sammeln und sich zu entscheiden. Trotz voller Geschäfte und Straßen herrschte fröhliche Adventsstimmung. „An solchen Tagen macht uns das Arbeiten viel mehr Spaß, weil die Leute einfach mehr Ruhe haben“, berichtet Elke Finkeldey, Geschäftsleiterin des Juweliersgeschäfts Christ.

Schaufenster-BummelDiejenigen, denen die Läden dann doch zu voll waren, hielten sich einfach an die geschmückten Schaufenster und den Weihnachtsmarkt. „Zum Kaufen haben wir auch in der Woche noch Zeit, aber Leuten, die lange arbeiten müssen, kommt so ein verkaufsoffener Nachmittag bestimmt gelegen“, erzählen Eva Schirra und ihre Tochter aus Witten. Auch Karin Mittler gehört eher zu den organisierten und entspannten Weihnachtseinkäuferinnen. „Ich nutze den Adventsonntag für einen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt und die Wochentage zum Einkaufen“.

Meinung geteilt

Geteilter Meinung waren die Wittener Geschäftsleiterinnen allerdings bei der Frage nach der Werbung für diesen Sonntag. Angesichts der Konkurrenz durch die großen Nachbarstädte, die auch ihre Geschäfte geöffnet hatten, hätte sich Claudia Stoffers (Foto), Geschäftsleiterin der Parfümerie Pieper, mehr Marketing-Unterstützung durch die Stadt gewünscht. „Die Wittener bleiben hier unter sich und von außerhalb kommt keiner“, so Stoffers. Zufrieden dagegen war Anne Blättermann: „Es gab Radiowerbung, und auch der Weihnachts-Lauf hat die Leute in die Stadt gelockt“.