Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Der Maikäfer fliegt in NRW: nächstes Jahr in Massen

Münster. Die ersten Maikäfer brummen schon durch Nordrhein-Westfalen. Im nächsten Jahr sollen sie in Massen aus dem Boden krabbeln, sagen Experten. Sie könnten auch Schaden anrichten - vor allem am Niederrhein.

Der Maikäfer fliegt in NRW: nächstes Jahr in Massen

Die typische Zeit des Maikäfers hat begonnen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Die ersten Maikäfer haben sich in Nordrhein-Westfalen aus dem Boden gegraben und brummen durch die Luft. Nach Angaben des Landesbetriebs Wald und Forst NRW wurden die ersten Tiere in Haltern gesichtet. Während Käferfreunde das Erscheinen der Krabbler mit Freude begrüßen, schauen Forstleute mit Sorge auf das nächste Jahr.

Nach Einschätzung der Fachleute zeichnet sich nach den Ergebnissen einer Larven-Zählung 2019 ein „Maikäfer-Jahr“ mit einer Massenpopulation ab. Vor allem am Niederrhein, wo sich der Nachwuchs in den sandigen Böden der Eichenwälder sehr gut entwickeln kann, werden die Maikäfer dann in Massen fliegen und krabbeln.

Die Käferweibchen legen ihre Eier im Boden ab, aus denen nach einigen Wochen die Käferlarven, die Engerlinge, schlüpfen. Bis sie sich zum Käfer entwickelt haben, ernähren sie sich vier Jahre lang von den Wurzeln der Bäume, wie der Forstwissenschaftler vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Mathias Niesar, erklärte: „Die Engerlinge können erhebliche Schäden vor allem an Jungpflanzen verursachen. Es können ganze Kulturen ausfallen.“

Ob es ein Maikäfer-Jahr wird, hängt grundsätzlich von der Entwicklung in den zurückliegenden Jahren ab. „Die höchste Sterberate tritt im ersten Winter auf, wenn die Larven noch sehr klein sind“, sagte Niesar. Wenn die Tiere diese Zeit unbeschadet überstanden haben und die Ausgangspopulation hoch war, dann könne es vier Jahre und einen Entwicklungszyklus später zu einem „Maikäferjahr“ kommen. Da die Winter in Zukunft wahrscheinlich milder würden, geht der Forstwissenschaftler davon aus, dass solche Ereignisse zunehmen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Auto landet nach Kollision in Vorgarten

Porta Westfalica. Beim Zusammenprall mit einem anderen Auto ist der Wagen einer 29-Jährigen in den Vorgarten eines Hauses in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) katapultiert worden. Sechs Menschen wurden bei der Kollision an einer Kreuzung zum Teil schwer verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach verletzte sich die 29-Jährige schwer, ihre 80 Jahre alte Beifahrerin wurde leicht verletzt. In dem anderem Wagen erlitt die 32 Jahre alte Beifahrerin schwere Verletzungen, drei Kinder wurden leicht verletzt.mehr...

NRW

Papst Franziskus empfängt NRW-Ministerpräsident Laschet

Düsseldorf/Vatikanstadt. Papst Franziskus empfängt am Montag den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) zu einer Privataudienz im Vatikan. Ursprünglich war das Treffen mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche bereits für Ende April geplant gewesen, dann aber verschoben worden, weil der Papst sich stattdessen den Sorgen chilenischer Missbrauchsopfer widmen wollte.mehr...

NRW

Heidel sieht kein Attraktivitäts-Problem in der Liga

Gelsenkirchen. Manager Christian Heidel vom FC Schalke 04 sieht trotz einiger Warnzeichen kein grundsätzliches Attraktivitätsproblem in der Fußball-Bundesliga. „Wenn wir auf Schalke in der Arena auch nur das Licht anmachen, ist die Bude voll“, sagte Heidel in einem Interview mit dem „Sportbuzzer“: „Und selbst wenn Bayern München in den kommenden 20 Jahren stets Meister werden sollte, gibt es immer noch genug interessante Entscheidungen in einer Saison. Ich glaube, dass die Begeisterung für den Fußball ungebrochen ist.“mehr...

NRW

Stambouli: Tedesco kann einer der besten Trainer werden

Gelsenkirchen. Mittelfeldspieler Benjamin Stambouli von Fußball-Vizemeister Schalke 04 hat in den höchsten Tönen von Domenico Tedesco geschwärmt und prophezeit seinem Trainer eine ganz große Zukunft. „Nach ein oder zwei Trainingseinheiten wussten wir, dass er einer der besten Trainer der Bundesliga und Europas werden kann“, sagte der Franzose im Interview dem Nachrichtenportal „t-online.de“.mehr...

NRW

Sigmar Polke als „Alchimist der Dunkelkammer“

Leverkusen. In den 70er Jahren waren Fotos oft noch verwackelt oder überbelichtet, und wenn man sie selbst entwickelte, konnten sie fleckig werden. Als „Alchimist der Dunkelkammer“ machte sich der Künstler Sigmar Polke (1941-2010) diese Unzulänglichkeiten zunutze und setzte sie bewusst ein. Die Ergebnisse präsentiert von Sonntag an eine Ausstellung mit mehr als 500 Aufnahmen im Museum Morsbroich in Leverkusen.mehr...

NRW

Mutmaßlicher Dieb stürzt auf Flucht in die Tiefe

Hagen. Ein jugendlicher mutmaßlicher Ladendieb ist auf der Flucht in einem Hagener Einkaufszentrum mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und schwer verletzt worden. Der 13-Jährige sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Spezialklinik geflogen worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Demnach stürzte der Jugendliche über ein Rolltreppengeländer sechs bis sieben Meter in die Tiefe. Ladendetektive eines Elektromarktes hätten den 13-Jährigen am Mittwochabend beim Stehlen erwischt und dann verfolgt. Gegen ihn liege eine Anzeige wegen Ladendiebstahls vor, sagte der Sprecher. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.mehr...