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Der SPD-GroKo-Entscheid in Zahlen

Berlin. Zum zweiten Mal nach 2013 hat die SPD ihre Mitglieder über den Eintritt in eine Koalition mit CDU/CSU abstimmen lassen.

Der SPD-GroKo-Entscheid in Zahlen

Ein SPD-Mitarbeiterin arbeitet an einer Maschine zur automatischen Öffnung der Briefwahlunterlagen zum Mitgliedervotum. Foto: Gregor Fischer

TEILNEHMER: Exakt 463.722 SPD-Mitglieder waren stimmberechtigt.

KOSTEN: Laut Parteiangaben rund 1,5 Millionen Euro. Neben den Briefwahlunterlagen gab es für Mitglieder eine Sonderausgabe des „Vorwärts“, wo der 177-seitige Koalitionsvertrag abgedruckt war.

BRIEFÖFFNUNG: Dafür wurden zwei „Hochleistungsschlitzmaschinen“ gemietet, die jeweils pro Stunde rund 20.000 Briefe öffnen können.

AUSZÄHLUNG: Durch rund 120 Mitglieder, unter notarieller Aufsicht.

QUORUM: Das Ergebnis ist bindend, wenn mindestens 20 Prozent der Mitglieder abstimmen. Das war bereits drei Tage nach dem Beginn der Abstimmung, am 23. Februar, geschafft.

ERGEBNIS 2013: Abgegebene Stimmen: 369.680 (77,86 Prozent der Mitglieder), davon wirksam abgegebene Stimmen: 337.880 - viele hatten die eidesstattliche Erklärung nicht mitgeschickt. Mit Ja stimmten damals 256.643 (75,96 Prozent), mit Nein 80.921 (23,95 Prozent).

ERGEBNIS 2018: Abgegebene Stimmen: 378.437 (78,39 Prozent der Mitglieder), davon wirksam abgegebene Stimmen: 363.494. Mit Ja stimmten 239.604 (66,02 Prozent), mit Nein 123.329 (33,98 Prozent).

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