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Der SV Herbern ist auf den Punkt da

Fußball: Landesliga 4

Der SV Herbern gewinnt zum Auftakt der Meisterschaft mit 3:0 bei Eintracht Ahaus. Ein Doppelpack ebnet den Weg zum ersten Sieg am ersten Spieltag.

Herbern

, 12.08.2018
Der SV Herbern ist auf den Punkt da

Michael Scholtysik (r.) hat gegen Eintracht Ahaus einen Doppelpack geschnürt.Rn-Fotos Schley (2)

Eintracht Ahaus – SV Herbern 0:3 (0:1)

Die neu formierte Herberner Mannschaft überzeugte durch eine Stabilität, die selbst Trainer Holger Möllers überraschte – und das in der letzten halben Stunde gar in Unterzahl: „Wir waren doch irgendwie eine Wundertüte durch den kleinen Umbruch im Kader. Unser Ziel war und bleibt es, die Spieler behutsam an die Landesliga heranzuführen. Dafür haben sie es schon sehr gut gemacht.“

In der Tat. Über 90 Minuten verdiente sich der SVH den Dreier. Basis war dabei eine sehr solide Defensivarbeit. Im Umschaltspiel hatte Ahaus immer wieder große Probleme mit den quirligen Fußballern Herberns. „Wir wussten, was auf uns zukommt. Und der Plan ist aufgegangen“, erklärte Möllers.

Von Beginn an kam der Gast gut in die Zweikämpfe, was dem Spiel Sicherheit verlieh. Vieles wurde spielerisch gelöst – so auch vor dem 0:1. Nach einer Balleroberung auf der eigenen rechten Abwehrseite wurde das Spiel schnell verlagert. Über links durchkombiniert fand die scharfe Eingabe Marcel Scholtysik, der den Ball über die Linie drückte (10.).

Der Treffer zeigte Wirkung, die Gastgeber hatten Mühe, ins Spiel zu finden. Herbern kontrollierte die Partie und musste nur zwei Mal kurz durchatmen, als Kai Erning abdrückte und Maximilian Hinkelmann zu drucklos köpfte (30., 31.).

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Jeweils hatte Torhüter Sven Freitag keine Probleme. Das Bild änderte sich auch nach der Pause wenig. Der SVH hatte durch Scholtysik erneut den ersten Abschluss (50.). Zehn Minuten später verpassten Johannes Richter und Philipp Dubicki jeweils die Vorentscheidung, sie trafen lediglich Aluminium.

Gleichzeitig holte sich Oscar Cabrera die Gelb-Rote Karte ab (61.). So hielt man Ahaus im Spiel – und der Gastgeber wurde entsprechend mutiger. Hinkelmann kam zum Abschluss (68.), dann hatte Lennart Varwick nach Rückpass von Thorben Stratmann die einzige richtig gefährliche Aktion für die Hausherren (70.): Er verzog aber.

Wie viel fußballerisches Potenzial im Herberner Kader steckt, das blitzte beim 0:2 auf: Der überragende Whitson machte geschickt den Ball in der Zentrale fest, legte den Ball durch auf Joker Luis Krampe und dieser hob den Ball überlegt ins obere rechte Eck (81.). Nicht minder sauber herausgespielt war das 0:3, als Scholtysik den Ball kontrolliert über Torsteher Niklas Lukas hinweg ins Netz legte (84.).

„Die drei Punkte hat sich das Team durch viel Disziplin verdient, nach der nicht einfachen Vorbereitung war es auf den Punkt da“, vermerkte Möllers vor allem einen Schub fürs Selbstvertrauen.

SV Herbern: Freitag - Dubicki, Richter, Cabrera, Schütte (75. Krampe), Whitson (K. Höring), Schulte, Vogt, Scholtysik (87. Dellwig-Jerez), Höring, Idczak
Tore: 0:1 Scholtysik (10.), 0:2 Krampe (81.), 0:3 Scholtysik (84.)
Gelb-Rote Karte: Cabrera (61., wiederholtes Foulspiel/SVH)