Mark Knopfler in der Westfalenhalle

Der Sultan of Swing gehört nicht zum alten Eisen

DORTMUND Beim Konzert in der Westfalenhalle zeigt Gitarrist, Sänger und Ex-Frontmann der Dire-Straits“, Mark Knopfler, dass er mit 65 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen zu zählen ist. Die rund 8000 eingefleischten Fans – meist auch nicht mehr ganz jung - lieben ihn. Wobei seine wahre Liebe dem Folk seiner schottischen Heimat gehört.

Der Sultan of Swing gehört nicht zum alten Eisen

Mark Knopfler & Band bei ihrem Auftritt am Mittwochabend in der Dortmunder Westfalenhalle 1

„Hallo Dortmund, wie geht's? Wir waren zuletzt vor 8 oder 9 Jahren hier und wir hatten eine gute Zeit -  und ich hoffe, wir haben heute wieder eine gute Zeit", sind Knopflers erste Worte an das Publikum. Die meisten Zuschauer sitzen brav und gut geordnet in den unzähligen Stuhlreihen der Westfalenhalle - andere Besucher schunkeln und klatschen.

Man bekommt gleich das Gefühl, Publikum, Knopfler und Band sind auf einer Wellenlänge – Verstehen ohne große Worte. Es ist allein die Musik, die bei Mark Knopflers Konzerten zählt, und dafür benötigt er keine Videoprojektionen oder schnörkelige Dekoration, wobei das ausgeklügelte Bühnenlicht dezent den Charakter der Musik unterstützt.

Am Wichtigsten ist die gepflegte musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau, mit der er es schafft, die Fans in seinen Bann zu ziehen. Der Konzertabend beginnt mit „Broken Bones“, einem Song aus Knopflers aktuellem Album „Tracker“ mit viel keltischer Folklore. Aber auch ein paar der großen Dire-Straits-Hits spielt der Mann mit der eindringlichen Gitarre an diesem Abend: „Sultans of Swing“, „Romeo and Juliet“, „So Far Away“, „Brothers in Arms“. Ganz so, wie es das Publikum erwartet - und liebt.